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Ideen für die Bibliothek der Zukunft

Berlin  

Ideen für die Bibliothek der Zukunft

12.09.2018, 15:09 Uhr | dpa

Ideen für die Bibliothek der Zukunft. Frau geht durch eine Holzkonstruktion vor der Gedenkbibliothek

Eine Frau geht durch eine Begegnungsstätte aus Holz vor der Amerika-Gedenkbibliothek. Foto: Wolfgang Kumm (Quelle: dpa)

Wie sieht die Bibliothek der Zukunft aus? Wie kann sie Wissen teilen, wie neue Besucher gewinnen? Mit diesen Fragen setzen sich bis zum Samstag rund 400 Bibliothekare aus fast 40 Ländern in Berlin auseinander. Auf Einladung der Zentral- und Landesbibliothek (ZLB) entwickeln sie in einem eigens errichteten Konferenzcampus Vorschläge und Konzepte. "Es ist eine Riesenchance, diesen Ideenpool nach Berlin zu bringen", sagte Bibliothekschef Volker Heller am Mittwoch vor Beginn.

Die sogenannte Next Library Conference wurde 2009 im dänischen Aarhus gegründet, wo es eine der weltweit spektakulärsten öffentlichen Bibliotheken gibt. Seither findet das Treffen alle zwei Jahre dort statt, im "Zwischenjahr" jetzt erstmals in Berlin. Als Redner werden unter anderen der Bibliotheksvisionär Richard David Lankes und die Partizipationsexpertin Nina Simon erwartet.

Die Kulturstiftung des Bundes unterstützt die Veranstaltung mit 200 000 Euro. Berlins Kultursenator Klaus Lederer (Linke) sagte, öffentliche Bibliotheken seien "zentrale Orte der Demokratie und Begegnung". Er erhoffe sich von der Konferenz auch wichtige Impulse für die seit langem geplante neue Landesbibliothek.

Im Anschluss sind die Berliner am Samstag und Sonntag (15./16. September) zu einem Bibliotheksfestival geladen. Auf dem Gelände der Amerika-Gedenkbibliothek am Halleschen Tor gibt es Literatur und Kunst, Workshops und Musik. Der Verbund der öffentlichen Bibliotheken Berlins feiert damit sein 20-jähriges Bestehen. Zu ihm gehören neben der Zentral- und Landesbibliothek auch die zwölf Bezirksbibliotheken.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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