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Weltkriegsbombe in Potsdam problemlos entschärft

Potsdam  

Weltkriegsbombe in Potsdam problemlos entschärft

13.09.2018, 03:12 Uhr | dpa

Weltkriegsbombe in Potsdam problemlos entschärft. Polizeiabsperrung

Ein Flatterband mit der Aufschrift "Polizeiabsperrung". Foto: P. Seeger/Archiv (Quelle: dpa)

Eine 250 Kilogramm schwere Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg konnte am Donnerstag ohne Probleme entschärft werden. Rund 3000 Menschen, die am Morgen ihre Wohnungen verlassen mussten, konnten gegen Mittag wieder zurückkehren.

Um 11.41 Uhr meldete Sprengmeister Mike Schwitzke vom Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg Vollzug, wie Stadtsprecher Jan Brunzlow sagte. Es habe keine besonderen Vorkommnisse gegeben. Der Zünder des Blindgängers englischer Bauart sei noch vor Ort unschädlich gemacht worden, hieß es. Es war der 191. Sprengkörper aus dem Zweiten Weltkrieg, der seit 1990 in der Landeshauptstadt entschärft wurde.

Ein Sperrkreis von 800 Metern um den Fundort - ein ehemaliges Straßenbahndepot - war ausgewiesen worden. Nach der Entschärfung kehrten die Mitarbeiter der Staatskanzlei sowie mehrerer Ministerien, Landesämter und der Bundespolizei wieder in ihre Büros zurück.

Etwa 300 Helfer waren im Einsatz und kontrollierten die Räumung des Areals. So wurden ab dem Morgen 215 Bewohner eines Pflegeheimes kurzzeitig in anderen Einrichtungen untergebracht. Weitere 25 ältere und gehbehinderte Menschen, die aus eigenen Kräften nicht ihre Wohnungen verlassen konnten, hatten sich im Vorfeld gemeldet.

Busse, Straßenbahnen und Regionalzüge fuhren erst nach der Entschärfung wieder in dem Bereich um den Potsdamer Hauptbahnhof.

Erst Anfang August war am gleichen Ort eine Weltkriegsbombe gefunden worden. Sie musste jedoch kontrolliert gesprengt werden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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