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Umweltschützer kündigen Massenproteste im Hambacher Forst an

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Umweltschützer kündigen Massenproteste im Hambacher Forst an

13.09.2018, 10:28 Uhr | dpa

Umweltschützer kündigen Massenproteste im Hambacher Forst an. Hambacher Forst

Der Tagebau ist hinter dem Hambacher Forst zu sehen. Foto: Federico Gambarini (Quelle: dpa)

Umwelt- und Klimaschützer haben als Reaktion auf die Räumung der symbolträchtigen Baumhäuser im Hambacher Forst große Proteste angekündigt. Mit der Räumung würden unwiderruflich Fakten geschaffen. "Damit beginnt heute eine bundesweite Massenmobilisierung. Tausende Menschen werden sich in den nächsten Tagen mit Demonstrationen, Sitzblockaden und Waldspaziergängen für den Erhalt des Waldes einsetzen", teilten die Initiative Buirer für Buir, Aktivist*innen der Besetzung im Hambacher Forst, Ende Gelände sowie die Aktion Unterholz am Donnerstag gemeinsam mit.

"Wir werden deshalb ab diesem Wochenende mit Aktionen massenhaften zivilen Ungehorsams die Räumungen und Rodungen von Polizei und RWE verhindern. Durch diese Aktionsform nehmen wir unsere Zukunft selbst in die Hand", sagte Jan Pütz von der Aktion Unterholz.

Gesche Jürgens von Greenpeace rief zur Deeskalation auf und sagte: "Es ist unglaublich, dass sich die Landesregierung zum Erfüllungsgehilfen von RWE macht und Fakten schafft." Karolina Drzewo, Pressesprecherin des Bündnisses Ende Gelände, sagte: "Es ist ein Skandal, dass die Landesregierung hier Konzern-Profite und nicht das Klima schützt."

Das Waldgebiet zwischen Köln und Aachen ist ein Symbol des Widerstands gegen die Braunkohle geworden. Der Energiekonzern RWE will im Herbst mehr als die Hälfte des noch verbliebenen Waldstücks roden, um weiter Braunkohle baggern zu können. Dagegen gibt es seit Langem Proteste. Aktivisten haben in großer Höhe rund 50 bis 60 Baumhäuser errichtet und halten den Wald damit besetzt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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