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Blaualgen im Edersee: Landkreis rät vom Baden ab

Edertal  

Blaualgen im Edersee: Landkreis rät vom Baden ab

13.09.2018, 12:28 Uhr | dpa

Wegen Blaualgen im Edersee rät der Landkreis Waldeck-Frankenberg derzeit vom Baden ab. Die Bakterien hätten sich derzeit in dem Gewässer ausgebreitet, sagte eine Kreissprecherin. Zuvor hatten Medien darüber berichtet. "Wenn es wieder kälter wird, wird sich das Problem von allein lösen", sagte die Sprecherin.

Derzeit ergibt sich für die Besucher der Badestellen in Rehbach-Scheid und Waldeck-West kein schöner Anblick: Das Wasser hat eine giftgrüne, trübe Farbe angenommen. Da die Badesaison offiziell am 24. August beendet worden sei, könne kein Badeverbot verhängt werden. Es werde aber die Empfehlung ausgesprochen, dass auch die hartgesottenen Schwimmer aus dem See bleiben, sagte Petra Frömel vom Landkreis Waldeck-Frankenberg.

Die oft Blaualgen genannten Cyanobakterien existieren in 2000 Arten auf der Erde, nur etwa 40 davon erzeugen unter bestimmten Umständen Gift und können Seen verseuchen. Kommt der Mensch mit ihnen in Kontakt, drohen Haut- und Schleimhautreizungen. Schluckt ein Badender belastetes Wasser, kann es zu Durchfall, Übelkeit, Erbrechen und Kopfschmerzen kommen.

Wie lange Blaualgen im See sind, hängt davon ab, wie schnell sich der See regeneriert. In manchen Fällen sinkt die Konzentration bereits innerhalb weniger Tage wieder auf ein unbedenkliches Niveau - manchmal dauert es Monate.

Derzeit sind nach Angaben des Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie keine weitere Badeseen in Hessen mit Blaualgen belastet. Sie werden aber wegen Badesaison-Ende nicht mehr so stark kontrolliert, wie Winfried Staudt, Sachbearbeiter für Badeseen beim Landesamt, in Wiesbaden sagte.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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