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Generalkonsul in USA warnt vor "Verdunkelung der Rhetorik"

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Generalkonsul in USA warnt vor "Verdunkelung der Rhetorik"

15.09.2018, 09:28 Uhr | dpa

Generalkonsul in USA warnt vor "Verdunkelung der Rhetorik". Kretschmann besucht Kalifornien

Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen), Ministerpräsident von Baden-Württemberg, steht vor dem Ferry Building in San Francisco. Foto: Archiv (Quelle: dpa)

Die bereits angespannten transatlantischen Beziehungen könnten sich nach Ansicht des deutschen Generalkonsuls in San Francisco in den nächsten Wochen noch weiter verschlechtern. Es sei nicht auszuschließen, dass es bei den großen politischen Streitthemen im Herbst nochmal rauer zugehen werde zwischen Washington und Berlin, warnte Generalkonsul Hans-Ulrich Südbeck am Freitag (Ortszeit) bei einem Treffen mit dem baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne), der auf einer zehntägigen Reise Kalifornien und Kanada besucht.

Insbesondere bei den Iran-Sanktionen seien die USA hinterher, ihre Position durchzusetzen. "Da könnte es durchaus noch zu einer weiteren Verdunkelung der Rhetorik zwischen den Ländern kommen", warnte Südbeck. Das gelte auch für den Bau der Gasfernleitung Nord Stream 2. "Deshalb ist es nicht auszuschließen, dass es im Herbst nochmal rauer wird." US-Präsident Donald Trump hat nach seinem Rückzug aus dem internationalen Atomabkommen mit dem Iran auch die Wiedereinführung scharfer Sanktionen beschlossen. Er ist zudem gegen die Gasleitung Nord Stream 2 durch die Ostsee von Russland nach Deutschland.

Deutschland sei ein beliebter Gegner der Politik in Washington, erklärte der Generalkonsul Südbeck. Trotz der politischen Konfrontation dürfe die transatlantische Freundschaft aber nicht infrage gestellt werden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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