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Siegaue-Vergewaltiger: Gericht muss Schuldfähigkeit prüfen

Bonn  

Siegaue-Vergewaltiger: Gericht muss Schuldfähigkeit prüfen

18.09.2018, 03:16 Uhr | dpa

Siegaue-Vergewaltiger: Gericht muss Schuldfähigkeit prüfen. Blick in die Bonner Siegaue

Blick in die Bonner Siegaue. Foto: Volker Lannert/Archiv (Quelle: dpa)

Die Vergewaltigung einer jungen Camperin in der Siegaue beschäftigt seit Dienstag erneut das Bonner Landgericht. Die Richter müssen prüfen, ob der wegen der Tat bereits verurteilte Angeklagte im Zustand verminderter Schuldfähigkeit handelte. Das Landgericht hatte den abgelehnten Asylbewerber aus Ghana im vergangenen Oktober wegen besonders schwerer Vergewaltigung und räuberischer Erpressung zu elfeinhalb Jahren Haft verurteilt. Der Bundesgerichtshof (BGH) hob das Urteil in Hinblick auf das Strafmaß auf.

Am Schuldspruch hegte der BGH dagegen keine Zweifel. Zu Beginn des Revisionsprozesses verlas der Richter erneut das Urteil. Demnach hatte der heute 32-Jährige ein Paar beim Zelten überfallen, es mit einer Astsäge bedroht und die Frau vergewaltigt. Die Studentin und ihr Freund hätten Todesangst ausgestanden und ihren Peiniger angefleht, sie nicht zu verletzen. Im ersten Prozess hatte der Angeklagte die Vorwürfe bestritten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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