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Untätiger Baukran quietscht seit 14 Jahren über Wohngebiet

Winsen (Aller)  

Untätiger Baukran quietscht seit 14 Jahren über Wohngebiet

18.09.2018, 16:03 Uhr | dpa

Untätiger Baukran quietscht seit 14 Jahren über Wohngebiet. Verwaister Baukran

Ein verwaister Baukran steht in einem Wohngebiet. Foto: Holger Hollemann (Quelle: dpa)

Beim Kartendienst im Internet hat er schon seine eigene Stecknadel: ein seit Jahren verwaister Baukran in Winsen (Aller). Zwischen Hannover und Soltau quietscht und dreht sich der Stahlkamerad mit dem Wind - seit 14 Jahren. Der Grundstückbesitzer, ein Handwerker, warte auf Geld aus einer Lebensversicherung, berichtete Bürgermeister Dirk Oelmann (SPD) der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" (Dienstag). Der Besitzer, der sich laut dem Bericht zu dem Fall nicht äußern wollte, habe den Kran "günstig geschossen" und 2004 aufgestellt. Solang innerhalb von drei Jahren weiter auf dem Grundstück gearbeitet werde, sei baurechtlich nichts gegen den Kran zu machen, sagte ein Sprecher des zuständigen Landkreises Celle der Deutschen Presse-Agentur.

Weil er eben einfach so da steht, haben die Nachbarn dem Kran einen Namen gegeben: Der So-da-Kran, wie im August ein Anwohner dem NDR-Satiremagazin Extra 3 berichtete. 15 Meter hoch ragt der Kran zwischen den Straßen des ehemaligen Neubaugebietes empor. Bislang stehen auf seinem Grundstück nur ein Fundament, zwei Garagen und Gestrüpp.

Bei Frost prasselten schon einmal Eisbrocken aus luftiger Höhe herab, sagte ein Nachbar dem NDR. Er habe ein Carport gebaut, um sein Auto vor den Eis-Geschossen zu schützen. Bei Südwind drehe sich der Kran-Arm von links nach rechts und knarze. Fixiert werden darf er nach Angaben des TÜV Nord nicht, weil er sonst bei starkem Wind umkippen könnte.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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