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Waffenhersteller Heckler & Koch mit neuem Finanzvorstand

Oberndorf am Neckar  

Waffenhersteller Heckler & Koch mit neuem Finanzvorstand

19.09.2018, 17:55 Uhr | dpa

Waffenhersteller Heckler & Koch mit neuem Finanzvorstand. Heckler & Koch

Das Logo des Waffenherstellers Heckler & Koch am Stammsitz in Oberndorf. Foto: Patrick Seeger/Archiv (Quelle: dpa)

Der Waffenhersteller Heckler & Koch hat seine Führungsriege neu aufgestellt. Nachdem im Mai mit Jens Bodo Koch bereits ein neuer Vorstandschef seinen Dienst antrat, ist nun die Besetzung des Finanzressorts geklärt: Von dem chinesischen Autozulieferer NBHX Trim kommt Björn Krönert (48) als Vorstandsmitglied, wie H&K am Mittwoch in Oberndorf mitteilte. Sein Vorgänger Wolfgang Hesse hatte im Juli nach zweieinhalb Jahren im Amt hingeworfen.

Die schwäbische Firma ist unter Druck: Im ersten Halbjahr 2018 gab es einen Verlust von 2,3 Millionen Euro nach einem Gewinn von 1,1 Millionen im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg in dem halben Jahr zwar um rund 14 Prozent auf 109,5 Millionen Euro, höhere Kosten drückten das Ergebnis aber ins Minus. Neu-Vorstandschef Koch gibt sich mit Verweis auf volle Auftragsbücher und verbesserte Produktionsabläufe dennoch zuversichtlich.

Große Hoffnungen setzt das Unternehmen auf eine Ausschreibung des Bundes - die Bundeswehr will ihr Standardgewehr, das G36 von Heckler & Koch, aussortieren und gegen eine modernere Waffe ersetzen. Hierbei scheint das schwäbische Unternehmen gute Karten zu haben.

Vor einem Jahr hatte der Rausschmiss des damaligen H&K-Vorstandsvorsitzenden Norbert Scheuch für Aufsehen gesorgt. Der Manager hatte H&K zurück in die schwarzen Zahlen geführt, war dann aber überraschend vor die Tür gesetzt worden. Die Gründe sind unklar.

An diesem Freitag ist H&K-Hauptversammlung in Rottweil. Bei der nichtöffentlichen Veranstaltung dürften Friedensaktivisten, die als Kleinaktionäre Einlass bekommen haben, ihren Unmut kundtun über die Firma - sie fordern einen rigorosen Exportstopp von H&K-Waffen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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