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Henkel-Chef: Türkische Lira belastet Klebstoffgeschäft

Düsseldorf  

Henkel-Chef: Türkische Lira belastet Klebstoffgeschäft

21.09.2018, 09:18 Uhr | dpa

Henkel-Chef: Türkische Lira belastet Klebstoffgeschäft. Klebstoffe

Flaschen mit Pattex liegen in der Klebstoffproduktion von Henkel in einem Karton. Foto: Jan-Philipp Strobel/Archiv (Quelle: dpa)

Der Verfall der türkischen Lira macht sich beim Konsumgüterkonzern Henkel vor allem im Klebstoffgeschäft bemerkbar. Dort sehe man erste Anzeichen, dass sich das Wachstum abschwächen könnte, sagte Vorstandschef Hans Van Bylen der "Wirtschaftswoche" (Freitag). Bei Waschmitteln und Kosmetik spüre Henkel hingegen noch keinen Einfluss auf den Umsatz.

Die Türkei ist für Henkel ein wichtiger Absatzmarkt. Das Düsseldorfer Dax-Unternehmen hatte bereits nach dem zweiten Quartal von negativen Währungseinflüssen auch durch die türkische Lira berichtet. "Wir produzieren zwar in der Türkei, aber viele Rohstoffe werden in Dollar bezahlt. Mit der Folge, dass wir sofort dramatische Preiserhöhungen bei den Rohmaterialien haben", erklärte Van Bylen. Diese ließen sich nicht weiterreichen, "weil die Kaufkraft einfach nicht da ist".

Die Zölle von US-Präsident Donald Trump sieht der Unternehmenschef nicht als direktes Risiko für Henkel: "Wir produzieren in der Regel in den USA für die USA. Daher hat das Thema Importzölle zunächst keine direkten Auswirkungen auf unser Geschäft." Sollte es zu einem globalen Handelskrieg kommen, seien nur rund 40 Prozent der Geschäfte in der Klebstoffsparte konjunkturabhängig, sagte Van Bylen.

Auf die Frage, ob sich gestiegene Rohstoffpreise an den Handel weitergeben ließen, erklärte der Henkel-Chef: "Die Preise stehen schon sehr unter Druck. Im Konsumgütergeschäft steigen die Absätze deutlicher als die Umsätze."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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