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Kokert: Strategiefonds bewährt sich bei Kirchensanierung

Schwerin  

Kokert: Strategiefonds bewährt sich bei Kirchensanierung

24.09.2018, 17:38 Uhr | dpa

Schwerin/Neukahlen (dpa/mv) – Der von der Landesregierung aufgelegte Strategiefonds hat sich nach Überzeugung von CDU-Landes- und Fraktionschef Vincent Kokert als Instrument zur Finanzierung besonderer Vorhaben gut bewährt. Als Beispiel nannte er das Kirchensanierungsprogramm, das sich aus dem Sonderfonds speise. "In ganz Mecklenburg-Vorpommern, insbesondere in den kleineren Dörfern, haben Kirchen eine identitätsstiftende Funktion und sind Mittelpunkt des Ortes. Aus vielen Gesprächen weiß ich, wie wichtig diese Unterstützung des Landes für den Erhalt der dörflichen Identität ist", erklärte Kokert am Montag.

Zuvor hatten er und der CDU-Landtagsabgeordnete Marc Reinhardt für den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte Finanzierungszusagen im Umfang von insgesamt 226 500 Euro gemacht. Dazu gehören die Sanierung von Glockenstuhl, Geläut und Innenraum der Kirche Neukalen. Die Freiwillige Feuerwehr des Ortes erhält Landesmittel für die Anschaffung neuer Schutzausrüstungen, und das Freizeitzentrum der Peenestadt für die Einrichtung von Küchen- sowie Saunabereich. In Röckwitz sollen Heizungs- und Sanitäranlagen der katholischen Kirche erneuert und in Altentreptow der Kirchturm weiter saniert werden.

Die Koalitionspartner SPD und CDU hatten sich 2016 verständigt, Haushaltsüberschüsse zu drei Vierteln zum Schuldenabbau einzusetzen und ein Viertel dem Strategiefonds zuzuleiten. In den beiden vergangenen Jahren flossen jeweils knapp 64 Millionen Euro in den Fonds. Über den Mitteleinsatz entscheidet der Finanzausschuss, in dem SPD und CDU die Mehrheit haben. Die Linksfraktion sieht mit diesem Vorgehen die Rechte von Landtag und Opposition verletzt und reichte vor dem Landesverfassungsgericht Klage ein.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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