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Kreative nach MV holen: Ansiedlungsprogramm gefordert

Schwerin  

Kreative nach MV holen: Ansiedlungsprogramm gefordert

25.09.2018, 10:13 Uhr | dpa

Kreative nach MV holen: Ansiedlungsprogramm gefordert. Metallplastiken

Metallplastiken von Bildhauerin Takwe Kaenders sind in der Künstlerkolonie "Rothener Mühle" in Rothen zu sehen. Foto: Jens Büttner/Archiv (Quelle: dpa)

Mecklenburg-Vorpommern sollte nach Ansicht der Kreativwirtschaft die Möglichkeiten des ländlichen Raums zwischen Berlin und Hamburg stärker vermarkten. "Kreative zieht es aufs Land, weil Raum in den Metropolen zu teuer geworden ist", sagte die Sprecherin des Netzwerks für Kultur- und Kreativwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern, Corinna Hesse, anlässlich einer Landeskonferenz für kreative Standortpotenziale am Dienstag in Schwerin.

"Wir brauchen eine gute Werbekampagne, damit MV in den Metropolen nicht länger als das Land der Wegziehenden und Rentner wahrgenommen wird", sagte Hesse der Deutschen Presse-Agentur. Die oft reizvollen Orte seien bei den Kreativen in Hamburg und Berlin noch weitgehend unbekannt. Dabei gebe es gute Beispiele für Raumpioniere, die Dörfer mit Hilfe der Kreativwirtschaft vorangebracht hätten. Als Beispiele nannte sie das Künstlerdorf Rothen im Landkreis Ludwgislust-Parchim, das bereits viele Touristen anlocke, und Ulrichshusen (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte), das Helmuth von Maltzahn zu einem Zentrum der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern gemacht hat. In Nieklitz (Kreis Ludwigslust-Parchim) bemühten sich 40 Kreative vorwiegend aus Berlin um das ehemalige Zukunftszentrum.

Hesse forderte mehr Unterstützung ansiedlungswilliger Kreativer durch die Kommunen sowie eine Ansiedlungsförderung durch das Land. "Wenn sich Unternehmen anderer Branchen ansiedeln, gibt es Fördermittel, das fehlt für unsere Branche noch", sagte sie. Grund sei, dass es sich bei der Kreativwirtschaft um kleine Betriebe handele. Aber Hesse meinte: "Viele kleine Unternehmen sind genauso gut wie ein großes Unternehmen, vielleicht sogar besser, weil sie krisenfester sind."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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