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Geld für Bergbaulasten: RAG-Stiftung verkauft Evonik-Aktien

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Geld für Bergbaulasten: RAG-Stiftung verkauft Evonik-Aktien

25.09.2018, 11:51 Uhr | dpa

Geld für Bergbaulasten: RAG-Stiftung verkauft Evonik-Aktien. Flaggen wehen vor der Evonik-Zentrale

Flaggen wehen vor der Zentrale des Spezialchemiekonzerns Evonik. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv (Quelle: dpa)

Die für die Finanzierung der Folgekosten des Steinkohlebergbaus zuständige RAG-Stiftung hat sich durch den Verkauf von Evonik-Aktien und die Ausgabe einer Anleihe insgesamt eine Milliarde Euro verschafft. Ihre Beteiligung an dem Essener Spezialchemie-Konzern sinkt durch den Aktienverkauf um 3,5 Prozentpunkte auf 64,3 Prozent, wie die Stiftung am Dienstag mitteilte.

Wenn Ende des Jahres der Steinkohlenbergbau eingestellt wird, muss die Stiftung unter anderem das auf Dauer notwendige Abpumpen des Grubenwassers aus den Zechen bezahlen. Für diese sogenannten Ewigkeitsaufgaben sind pro Jahr etwa 220 Millionen Euro erforderlich. Das Geld muss die Stiftung aus den Erträgen ihres Vermögens erwirtschaften, das Ende vergangenen Jahres rund 17 Milliarden Euro betrug.

Die Bedeutung ihrer Beteiligung an Evonik reduziert die Stiftung nach und nach zugunsten von Investitionen in anderen Bereichen. Sie machen inzwischen mehr als 40 Prozent des Stiftungsvermögens aus. Die jetzt erzielten Einnahmen "verschaffen uns einen hervorragenden Spielraum, um unsere Diversifizierungsstrategie fortzusetzen", sagte der Finanzvorstand der Stiftung, Helmut Linssen.

Es handele sich um den ersten größeren Aktienverkauf seit dem Börsengang von Evonik im Jahr 2013. Die Anleihe, die in Evonik-Aktien getauscht werden kann, hat einen Nennbetrag von 500 Millionen Euro.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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