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König Ludwig II. und Architektur: Mehr als Neuschwanstein

München  

König Ludwig II. und Architektur: Mehr als Neuschwanstein

25.09.2018, 12:54 Uhr | dpa

König Ludwig II. und Architektur: Mehr als Neuschwanstein. König Ludwig II.

Eine Postkarte aus dem Jahr 1910, auf dem König Ludwig II. in der Schweiz (1881) zu sehen ist. Foto: Haus der Bayerischen Geschichte/Archiv (Quelle: dpa)

Neuschwanstein, Linderhof und Herrenchiemsee - bis heute ziehen die Prachtbauten des bayerischen Königs Ludwig II. jedes Jahr Millionen Besucher an. Das Architekturmuseum der Technischen Universität München (TUM) in der Pinakothek der Moderne widmet der Bautätigkeit des Monarchen (1845-1886), der ab 1864 regierte, nun eine Ausstellung. "Königsschlösser und Fabriken - Ludwig II. und die Architektur" beschränkt sich aber nicht auf touristische Höhepunkte. Erstmals werde die gesamte Spannweite der Architektur- und Bautätigkeit unter der Ägide des Hochschulgründers Ludwig II. von Bayern vorgestellt, teilte das Museum am Dienstag in München mit, wo die Schau am Abend eröffnet werden sollte.

So entstanden in München das Neue Rathaus von Georg von Hauberrisser und die Akademie der Bildenden Künste von Gottfried Neureuther. Otto Brückwald baute das Bayreuther Festspielhaus. In Augsburg entstanden die architektur- und kulturgeschichtlich bedeutsamen Fabriken des Textilviertels. Und in München und Nürnberg wurden Synagogen erbaut.

Bis zum 13. Januar 2019 zeigt die Ausstellung Zeichnungen, Pläne, Fotografien und Modelle. Darunter sind laut Museum selten gezeigte Objekte wie Entwürfe zu den Königsschlössern. Das Architekturmuseum steuert auch einiges bei, etwa Zeichnungen Gottfried Sempers für das Richard-Wagner-Festspielhaus, das erst in München geplant war. Die Organisatoren unter Kuratorin Katrin Bäumler wollen mit der Schau Klischees hinterfragen. Ludwig II. werde oft als "Märchenkönig" verklärt, der sich nicht für gesellschaftliche Probleme und technische Entwicklungen interessiert habe.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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