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Tourismusexperte: Niedersachsen muss zielgerichteter werben

Hannover  

Tourismusexperte: Niedersachsen muss zielgerichteter werben

25.09.2018, 13:19 Uhr | dpa

Tourismusexperte: Niedersachsen muss zielgerichteter werben. Feriengäste baden an einem Norderney-Strand

Norderney: Feriengäste baden im Sonnenschein im Wasser und gehen am Strand der ostfriesischen Nordseeinsel. Foto: Volker Bartels/Archhiv (Quelle: dpa)

Niedersachsens Urlaubsindustrie hat nach Ansicht des Experten Edgar Kreilkamp zu viele und zu kleine Tourismusorganisationen, um international größere Beachtung zu finden. "Schließt euch zusammen, schafft größere, schlagkräftigere und finanziell besser ausgestattete Organisationen", sagte der langjährige Tourismusforscher in einem Interview der Industrie- und Handelskammer Niedersachsen (IHKN). Nach einem langen und heißen Sommer boomt der Niedersachsen-Tourismus zwar, doch liegen die Zuwachsraten bei den Übernachtungen erneut unter dem bundesweiten Durchschnitt.

Kreilkamp, der nach 26 Jahren als Leiter des Schwerpunktes Tourismus an der Lüneburger Leuphana-Universität im April in den Ruhestand ging, betonte in dem Interview: "Geld ist eigentlich massenweise vorhanden, es wird aber in den jetzigen Strukturen immer noch von zu vielen kleinen Organisationen für zu viele Aktivitäten ausgegeben, die keinen Effekt bringen."

Im ersten Halbjahr 2018 hatte Niedersachsens Tourismusbranche nach Angaben des Landesamts für Statistik zugelegt. Dabei war die Nordseeküste trotz eines leichten Rückgangs weiterhin die Region mit den meisten Übernachtungen (3,274 Millionen). Die Zahl der Übernachtungen ausländischer Gäste erhöhte sich landesweit geringfügig auf 1,671 Millionen. Dabei entfielen mehr ein Viertel der Übernachtungen auf Reisende aus den Niederlanden (432 000).

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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