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Appell an den Bund: Windenergie nicht hängen lassen

Hamburg  

Appell an den Bund: Windenergie nicht hängen lassen

25.09.2018, 15:16 Uhr | dpa

Appell an den Bund: Windenergie nicht hängen lassen. Olaf Lies

Olaf Lies (SPD) spricht während einer Pressekonferenz. Foto: Holger Hollemann/Archiv (Quelle: dpa)

Die Energieminister und -senatoren der fünf Küstenländer haben an die Bundesregierung appelliert, die Ausbauziele für die Windenergie an Land und auf See heraufzusetzen. "Der Bund droht gerade, die Energiewende zu verstolpern", sagte der niedersächsische Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) am Dienstag bei der Vorstellung des gemeinsamen Aufrufs Windenergie bei der Messe WindEnergy in Hamburg.

Die fünf Länder, die von Branchenverbänden und der IG Metall Küste unterstützt werden, fordern Sonderausschreibungen für die Windenergie an Land und mehr Kapazitäten auf See sowie den Ausbau und die Modernisierung der Stromnetze. Das sei auch notwendig, damit die Regierung ihre selbstgesetzten Klimaziele erreichen könne.

Nach Angaben der IG Metall Küste sind wegen des absehbar geringeren Ausbaus der Windenergie in den kommenden Jahren bereits 3500 bis 4000 Arbeitsplätze verlorengegangen oder akut bedroht. Die Minister und Senatoren der Küstenländer befürchten, dass sich dieser Trend fortsetzen könnte und auch die Entwicklung neuer Technologien in der Windenergie sich weitgehend ins Ausland verlagert. In den vergangenen Jahren hatten die Nord-Länder bereits drei ähnliche Appelle an die Bundesregierung gerichtet.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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