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Roter Pylon verschwindet von der Hochmoselbrücke

Koblenz  

Roter Pylon verschwindet von der Hochmoselbrücke

26.09.2018, 07:35 Uhr | dpa

Roter Pylon verschwindet von der Hochmoselbrücke. Hochmoselbrücke

Blick auf die Hochmoselbrücke. Foto: Thomas Frey/Archiv (Quelle: dpa)

An der Baustelle der riesigen Hochmoselbrücke ist mit dem Abbau des roten Hilfs-Stahlmastes begonnen worden. Der gut 80 Meter hohe Pylon sei bereits auf der Brücke in die Waagerechte gelegt worden, teilte der Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz (LBM) der Deutschen Presse-Agentur mit. Zurzeit würden die Pylonrohre zerlegt, dann komme der Abtransport in Teilstücken. Der 640 Tonnen schwere Mast war für den mehrjährigen Verschub des Stahlüberbaus notwendig. Nach dem vollendeten Brückenschlag zwischen Hunsrück und Eifel vor rund einem Monat wird er nicht mehr gebraucht.

Das 1,7 Kilometer lange und bis zu 160 Meter hohe Bauwerk bei Zeltingen-Rachtig (Kreis Bernkastel-Wittlich) ist die größte Brücke, die sich zurzeit in Europa im Bau befindet. Nach aktuellem Stand solle sie im Herbst 2019 für den Verkehr freigegeben werden, erklärte der LBM. Die Brücke soll mit dem Neu- und Ausbau der Bundesstraße 50 eine direkte Straßenverbindung zwischen den Benelux-Staaten und dem Rhein-Main-Gebiet schaffen. Die Kosten des Projektes belaufen sich insgesamt auf mindestens 483 Millionen Euro.

Der Stahlüberbau werde ab Mitte November in seine Endlage abgesenkt. Für den Verschub der Stahlträger der Brücke war er auf den Pfeilern um 2,40 Meter erhöht worden, um Durchbiegungen zu vermeiden. In diesem Jahr sollten zudem am Überbau Arbeiten am äußeren Gesims erfolgen, wo die seitlichen Schutzplanken montiert werden. Abgedichtet und asphaltiert werde erst ab nächstem Frühjahr.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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