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Übergangslösung für junge Arrestaten: Neuen Räume

Berlin  

Übergangslösung für junge Arrestaten: Neuen Räume

28.09.2018, 12:39 Uhr | dpa

Es soll nur eine Übergangslösung sein: Acht Jugendliche aus Berlin und Brandenburg sind am neuen Standort der Jugendarrestanstalt in Berlin untergebracht worden. Das teilte die Berliner Justizverwaltung auf dpa-Anfrage am Freitag mit. Die ersten sechs seien bereits am Montag in das Gebäude gekommen, das zum offenen Vollzug der Justizvollzugsanstalt Plötzensee gehört. Zwei weitere traten ihren Arrest am Dienstag an.

Aus der bisherigen Arrestanstalt am Kirchhainer Damm wurde das Berliner Abschiebegefängnis. Dort werden jetzt Kriminelle und islamistische Gefährder bis zu ihrer Ausreise untergebracht. In der bisherigen Arrestanstalt waren viele Plätze frei geblieben.

Für junge Straftäter stehen nun 21 Räume in dem Backsteinbau vor den Mauern der Strafanstalt Plötzensee zur Verfügung. Sie sind mit Bett, Stuhl, Schrank und einem Sanitärbereich ausgestattet. Bis Mitte Oktober soll die Einrichtung auf 42 Plätze erweitert werden, so Justizsprecher Sebastian Brux. 15 für Männer, sechs für Frauen. Damit gebe es genügend Platz, um junge Straftäter, die auf der Straße aufgegriffen und ihren Arrest nicht angetreten haben, unterzubringen.

In dem JVA-Gebäude will man aber nur vorübergehend bleiben. Spätestens Ende 2019 will die Einrichtung an den Standort in der Lützowstraße 45 im Ortsteil Lichtenrade ziehen. Derzeit wird dort noch gebaut, um das Gebäude sicher zu machen.

Jugendarrest wird vom Gericht verhängt und dauert höchstens vier Wochen. Er soll Straftäter bis zu 21 Jahren vor dem Gefängnis bewahren. Laut Gesetz steht die Erziehung im Vordergrund. Jugendliche Arrestanten gelten noch nicht als vorbestraft.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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