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Ein Drittel weniger Pastoren bis 2030 erwartet

Kiel  

Ein Drittel weniger Pastoren bis 2030 erwartet

29.09.2018, 16:42 Uhr | dpa

Die Nordkirche erwartet einen deutlichen Rückgang der Zahl ihrer Pastoren: Von den rund 1700 Geistlichen in Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Schleswig-Holstein würden zwischen den Jahren 2020 und 2030 etwa 900 in den Ruhestand gehen, hieß es bei der Landessynode der Nordkirche, die am Samstag in Travemünde bei Lübeck zu Ende ging. Im selben Zeitraum würden Prognosen zufolge nur rund 300 Nachwuchsgeistliche neu in den Dienst eintreten. Das bedeute, dass in zwölf Jahren rund 600 Pastoren weniger als heute im aktiven Dienst stehen.

Die Nordkirche versuche mit verschiedenen Maßnahmen gegenzusteuern. So sei die Zahl der Plätze im Vorbereitungsdienst für Theologen, dem Vikariat, erhöht worden. Außerdem gebe es seit 2016 in der Nordkirche ein "Vikariat im Ehrenamt", um berufstätigen Theologen die Ausbildung zum Pastor zu ermöglichen. Außerdem liefen Beratungen, wie künftig ein Weiterbildungsstudiengang Evangelische Theologie als alternativer Zugang zum Vikariat angeboten werden könne.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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