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Arbeitgeber im Land dringen auf klares Zuwanderungsrecht

Stuttgart  

Arbeitgeber im Land dringen auf klares Zuwanderungsrecht

01.10.2018, 13:47 Uhr | dpa

Arbeitgeber im Land dringen auf klares Zuwanderungsrecht. Rainer Dulger

Rainer Dulger, Präsident der Arbeitgebervereinigung Gesamtmetall bei einer Pressekonferenz. Foto: Marijan Murat/Archiv (Quelle: dpa)

Die Arbeitgeber im Land haben sich für ein klareres Zuwanderungsrecht ausgesprochen. "Das beste Zuwanderungsrecht hilft nichts, wenn die Verwaltungen zu langsam und die Verfahren zu kompliziert und langwierig sind", sagte Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger am Montag bei einem Kongress zum Thema "Integration von Flüchtlingen" in Stuttgart. Die Große Koalition müsse mit ihrem geplanten Fachkräfte-Zuwanderungsgesetz auch für eine angemessene Ausstattung der zuständigen Behörden sorgen. Uneinheitliche Rechtsanwendung und lange Wartezeiten seien ein Hemmschuh für Zuwanderung von Fachkräften außerhalb der EU.

Insbesondere die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse müsse vereinfacht werden, sagte auch Handwerkspräsident Rainer Reichhold. Dulger plädierte außerdem dafür, die qualifizierte Zuwanderung klar von der Integration der Asylsuchenden in den Arbeitsmarkt zu trennen. Mit Blick auf die Beschäftigung von Flüchtlingen zogen Wirtschafts- und Sozialministerium eine positive Bilanz.

Nach jüngsten Daten der Bundesagentur für Arbeit ist die Zahl der Menschen aus nicht-europäischen Asylherkunftsländern, die einen sozialversicherungspflichtigen Job hatten, in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Im März waren es rund 29 100 - gut 10 000 mehr als ein Jahr zuvor. Aktuellere Daten liegen nicht vor, weil die Zahlen von den Sozialversicherungsträgern gesammelt werden müssen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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