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Einschnitte in Bremen und Weeze: Kritik an Ryanair

Bremen  

Einschnitte in Bremen und Weeze: Kritik an Ryanair

01.10.2018, 17:25 Uhr | dpa

Einschnitte in Bremen und Weeze: Kritik an Ryanair. Eine Ryanair Maschine

Eine Ryanair Maschine steht auf dem Gelände des Flughafens Bremen. Foto: Jörg Sarbach/Archiv (Quelle: dpa)

Der Billigflieger Ryanair zieht mehrere Maschinen aus Deutschland ab. Der Standort Bremen mit zwei stationierten Flugzeugen soll Anfang November schließen, wie die irische Gesellschaft am Montag ankündigte. Im nordrhein-westfälischen Weeze werden zwei von fünf Flugzeugen abgezogen.

"Alle betroffenen Kunden wurden benachrichtigt. Der Großteil der Strecken wird fortgeführt", teilte Sprecher Robin Kiely mit. Von Bremen aus sollen ausländische Maschinen die meisten Strecken übernehmen, in Weeze sollen das die drei verbleibenden Flugzeuge machen.

Die Gewerkschaft Verdi warf der Airline vor, die Verlegung sei "ein Vergeltungsschlag" für die jüngsten Streiks. "Wir fordern Ryanair auf, diese Entscheidung sofort zurückzunehmen und nicht die Existenz der Beschäftigten zu bedrohen", teilte Verdi-Bundesvorstandsmitglied Christine Behle mit. An beiden Standorten hätten sich viele Beschäftigte an den Warnstreiks beteiligt. Laut Verdi arbeiten in Bremen rund 90 Mitarbeiter für Ryanair.

Die Fluggesellschaft hatte zuvor ihre Geschäftserwartungen gesenkt, etwa weil Treibstoff teurer geworden ist. Die Streiks hätten zudem das Vertrauen der Kunden untergraben, sagte Ryanair-Chef Michael O'Leary. Am Freitag waren wegen der Ausstände bei Flugbegleitern und Piloten mindestens 250 Flüge ausgefallen.

Das fliegende Personal will höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen nach dem jeweiligen nationalen Recht erreichen. Laut O'Leary musste der Billigflieger weniger Buchungen für die Herbstferien und die Weihnachtssaison verkraften. Auch die Ticketpreise fielen niedriger aus als gedacht. Die Airline verringert ihre Kapazitäten nun für die Wintersaison um ein Prozent.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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