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Ministerium sieht sich im Fall Jenny Böken nicht zuständig

Kiel  

Ministerium sieht sich im Fall Jenny Böken nicht zuständig

02.10.2018, 13:18 Uhr | dpa

Ministerium sieht sich im Fall Jenny Böken nicht zuständig. Tote "Gorch Fock"-Kadettin Jenny Böken

Ein Foto der auf der "Gorch Fock" ums Leben gekommenen Soldatin Jenny Böken ist auf ihrem Grab auf dem Friedhof zu sehen. Foto: Henning Kaiser/Archiv (Quelle: dpa)

Die Eltern der vor zehn Jahren ums Leben gekommenen "Gorch Fock"-Kadettin Jenny Böken haben sich vergeblich an Schleswig-Holsteins Justizministerin Sabine Sütterlin-Waack (CDU) gewandt. Der Antrag, eine andere Staatsanwaltschaft als die Staatsanwaltschaft Kiel mit der Prüfung einer Wiederaufnahme der 2009 eingestellten Ermittlungen zu beauftragen, falle nicht in den Kompetenzbereich des Ministeriums, hieß es am Dienstag in Kiel in einer Pressemitteilung. Dies stünde gemäß Gerichtsverfassungsgesetz dem Generalstaatsanwalt in Schleswig zu. Diesem sei das Schreiben des Anwalts der Eltern zugeleitet worden. Der Anwalt hatte der Staatsanwaltschaft Kiel fehlende Unvoreingenommenheit vorgeworfen. Die Eltern hoffen auf eine Wiederaufnahme der Ermittlungen wegen einer neuen eidesstattlichen Aussage eines früheren Bundeswehrangehörigen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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