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Minister für Punktesystem bei Einwanderung von Fachkräften

Erfurt  

Minister für Punktesystem bei Einwanderung von Fachkräften

02.10.2018, 18:01 Uhr | dpa

Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) ist für ein Punktesystem nach kanadischem Vorbild, das die Einwanderung von Fachkräften regeln soll. Es dürfe keine einzelnen Ausschlusskriterien geben, forderte Tiefensee am Dienstag. Der SPD-Politiker reagierte damit auf die Einigung der Koalitionsspitzen auf Eckpunkte für die Fachkräftezuwanderung. Voraussetzung sollen eine qualifizierte Ausbildung und Deutschkenntnisse sein.

Tiefensee widersprach: Wer noch zu wenig Deutsch spreche, dürfe nicht kommen, obwohl er hochqualifiziert sei, kritisierte er. Das gelte auch für Sprachkundige, die noch nicht über eine ausreichende berufliche Qualifikation verfügten. Er plädiere deshalb für eine Gesamtbewertung mit Punkten, die über die Zuwanderungschance entscheiden solle. Tiefensee sprach sich erneut für ein Zuwanderungsgesetz aus, das auch Fachkräfteanwerbungsgesetz genannt werden könnte.

Die Koalition hat sich im Streit um einen "Spurwechsel" für abgelehnte Asylbewerber in Deutschland aus dem Asyl- ins neue Zuwanderungsrecht auf Grundsätze, aber noch nicht auf die entscheidenden Kriterien geeinigt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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