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Bund verkauft Stuttgarter Weissenhofsiedlung an Kommune

Stuttgart  

Bund verkauft Stuttgarter Weissenhofsiedlung an Kommune

04.10.2018, 13:17 Uhr | dpa

Bund verkauft Stuttgarter Weissenhofsiedlung an Kommune. Weissenhofsiedlung

Das Le Corbusier Haus der Weissenhofsiedlung ist zu sehen. Foto: Franziska Kraufmann/Archiv (Quelle: dpa)

Die Stadt Stuttgart kauft die architektonisch bedeutsame Weissenhofsiedlung. Sie wird von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben an die Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft (SWSG) abgegeben, wie die Kommune am Donnerstag mitteilte. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Der SWSG-Aufsichtsrat müsse dem Geschäft am 15. Oktober noch zustimmen. Die Gespräche über das Thema zogen sich über mehrere Jahre hin.

Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) sagte: "Die Weissenhofsiedlung hat Strahlkraft weit über den Kesselrand hinaus. Ihr Stil ist einzigartig und erfährt weltweite Beachtung." Ziel sei es, die Siedlung als Ganzes zu erhalten. Zwei Häuser des Stararchitekten Le Corbusier (1887-1965) der Weissenhofsiedlung waren im Sommer 2016 in das Unesco-Weltkulturerbe aufgenommen worden. Ein Gebäude dient als Museum.

Beide Häuser sind Teil der fast 100 Jahre alten Weissenhofsiedlung, die ursprünglich einmal 33 kubische Flachdachhäuser verschiedener Architekten umfasste. Ein Großteil wurde im Krieg zerstört, nur elf stehen noch. Zum gesamten Welterbe "Le Corbusier" gehören 17 Bauwerke in 7 Ländern.

Neben der Weissenhofsiedlung übernimmt die SWSG auch die unmittelbar angrenzende Beamtensiedlung. Paul Joannes Fietz von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben sagte, beide Siedlungen böten eine Heimat für Angehörige des öffentlichen Dienstes. Das werde so bleiben.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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