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Flugbegleiter-Gewerkschaft: Ryanair lässt Gespräche platzen

Dublin  

Flugbegleiter-Gewerkschaft: Ryanair lässt Gespräche platzen

05.10.2018, 11:40 Uhr | dpa

Flugbegleiter-Gewerkschaft: Ryanair lässt Gespräche platzen. Ryanair

Flugzeuge der irischen Airline Ryanair stehen auf dem Vorfeld des Flughafens Weeze. Foto: Marcel Kusch/Archiv (Quelle: dpa)

Die Verhandlungen zwischen dem Billigflieger Ryanair und der Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo sind geplatzt. Die irische Fluggesellschaft habe die für den 16. Oktober angesetzten Gespräche abgesagt, teilte die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (Ufo) am Freitag in Mörfelden-Walldorf mit. Grund hierfür sei eine Ufo-Pressemitteilung von vergangener Woche. Darin hatte die Gewerkschaft die Arbeitsbedingungen bei Ryanair kritisiert und hervorgehoben, dass diese im sicherheitssensiblen Luftverkehr auch Sicherheitsaspekte beträfen.

Ryanair erklärte daraufhin, wenn Ufo die "verleumderische" Pressemitteilung zurückziehe, "werden wir dann in einer Position sein, Verhandlungen wiederaufzunehmen".

"Ryanair spielt auf Zeit und versucht sich dem Verhandlungsprozess mit einer fadenscheinigen Begründung zu entziehen", sagte Ufo-Tarifvorstand Nicoley Baublies. "Sollte Ryanair die Absage für den bereits vereinbarten Termin nicht zurücknehmen, müssen wir davon ausgehen, dass unsere Verhandlungen gescheitert sind."

Die Fluggesellschaft steht wegen der Arbeitsbedingungen für ihre Mitarbeiter seit langem in der Kritik. Seit einigen Monaten sieht sie sich wiederholten Streiks von Piloten und Flugbegleitern in mehreren europäischen Ländern ausgesetzt. Auch die Ufo und die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit haben bereits gestreikt. Bei einem Ausstand in sechs europäischen Ländern fielen Ende Juli allein an einem Tag rund 250 Flüge aus.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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