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Landesgartenschau geht mit Besucherminus zu Ende

Würzburg  

Landesgartenschau geht mit Besucherminus zu Ende

07.10.2018, 14:46 Uhr | dpa

Landesgartenschau geht mit Besucherminus zu Ende. Bayerische Landesgartenschau 2018

Blick auf das Gelände der Landesgartenschau 2018 mit der Festung Marienberg im Hintergrund. Foto: Timm Schamberger/Archiv (Quelle: dpa)

Die Bayerische Landesgartenschau in Würzburg ist Geschichte. Am Sonntag konnten die Besucher zum letzten Mal über das weitläufige Gelände schlendern - und zwar bei sonnig-warmem Herbstwetter. Seit dem 12. April kamen nach Veranstalterangaben knapp 700 000 Besucher zum Ausstellungsgelände unterhalb der Festung Marienberg. Erwartet hatten die Veranstalter zunächst mindestens 900 000 Besucher.

Die Herausforderungen hatten sich schon früh angekündigt. Denn die Würzburger Landesgartenschau hatte nicht nur mit der Hitzewelle im Sommer zu kämpfen. Sie musste sich zudem der Kritik stellen, dass das 28 Hektar große Gelände zu weitläufig und es mit zu wenigen Blumen und Sträuchern bepflanzt gewesen sei. Darauf hatten die Macher mit einer Parkbahn und mehr Bepflanzungen reagiert.

Gleichzeitig gestanden sie aber auch ein, dass es vielen Besuchern nicht leicht gefallen war, sich auf einen solchen Park einzustellen. Die Stadt Würzburg hatte den Zuschlag für die Landesgartenschau aber genau wegen dieses Wiesenparkes bekommen. Aus dem ehemaligen Militärgelände sollte ein neuer Stadtteil mit einem großen Bürgerpark entstehen. Wer eine klassische Blümchenschau erwartet hatte, sah sich deshalb zunächst enttäuscht.

Am Sonntag übergab der Würzburger Oberbürgermeister die Gartenschaufahne an seinen Kollegen aus Ingolstadt. Die Großstadt an der Donau wird 2020 die 20. Bayerische Landesgartenschau ausrichten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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