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Prozess um Dreifachmord: Kevin R. bestätigt Geldprobleme

Bielefeld  

Prozess um Dreifachmord: Kevin R. bestätigt Geldprobleme

08.10.2018, 12:52 Uhr | dpa

Prozess um Dreifachmord: Kevin R. bestätigt Geldprobleme. Dreifachmord in Hille: Nach dem Tod eines Opfers soll Jörg W. das blutverschmierte Tatmesser abgeleckt haben. (Archivbild) (Quelle: dpa/Friso Gentsch)

Dreifachmord in Hille: Nach dem Tod eines Opfers soll Jörg W. das blutverschmierte Tatmesser abgeleckt haben. (Archivbild) (Quelle: Friso Gentsch/dpa)

Im Prozess um den Dreifachmord im ostwestfälischen Hille hat sich der 24-jährige Kevin R. zu den Finanzproblemen seines mitangeklagten Ziehvaters Jörg W. geäußert. "Relativ schnell nach meinem Einzug in Hille hat er mir gesagt, dass er dringend Geld brauche. Und ich als Zeitsoldat käme da doch schnell an einen Kredit", las sein Anwalt am Montag vor dem Landgericht Bielefeld aus einer schriftlichen Erklärung vor. Er habe dann 20 000 Euro beantragt und 12 000 Euro sofort an den Angeklagten Jörg W. weitergereicht, hieß es in der Erklärung. Der Frau des Angeklagten habe er davon nichts erzählen dürfen.

Laut Anklage haben die beiden von 2017 bis 2018 zuerst einen Nachbarn (72), dann einen Hilfsarbeiter (64) und später einen Geschäftspartner (30) brutal erschlagen. Die Anklage lautet auf dreifachen Mord aus Habgier. Nach Recherchen der Ermittler hatten Jörg W. (51) und seine Frau bei mehreren Banken Schulden von mehreren 10 000 Euro. Bislang beschuldigen sich die Angeklagten gegenseitig.

Für den dritten Prozesstag hatten die Verteidiger Aussagen des jüngeren Angeklagten zu den Vorwürfen angekündigt. Dies haben die Anwälte auf die Zeit nach den Herbstferien verschoben. Als Grund gaben sie Terminprobleme für Besuche im Gefängnis in Detmold an, um die Aussage vorzubereiten. Daher blieb es bei Angaben zur Person und zur ersten Zeit auf dem Hof in Hille.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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