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Sexueller Übergriff vor Kita? Angeklagter streitet ab

Berlin  

Sexueller Übergriff vor Kita? Angeklagter streitet ab

08.10.2018, 13:04 Uhr | dpa

Sexueller Übergriff vor Kita? Angeklagter streitet ab. Berliner Landgericht

Blick auf das Landgericht Berlin. Foto: Jens Kalaene/Archiv (Quelle: dpa)

Vor einer Kindertagesstätte in Berlin-Köpenick soll ein 30-Jähriger ein dreijähriges Mädchen und dessen Mutter sexuell belästigt haben. Knapp ein Jahr nach dem mutmaßlichen Angriff hat der Angeklagte die Vorwürfe vor dem Landgericht zurückgewiesen. Die Anschuldigungen seien "frei erfunden", erklärte der Mann am Montag zu Prozessbeginn.

Die 41-jährige Mutter wollte ihre Tochter im November 2017 gerade zur Kindertagesstätte bringen, als der 30-Jährige plötzlich aus einem Gebüsch gesprungen sein soll. "Er ging auf das Mädchen zu und griff mit beiden Händen in dessen Genitalbereich", heißt es in der Anklage. Als die Mutter ihre Tochter schützend auf den Arm genommen habe, sei auch sie sexuell angefasst worden.

Der Angeklagte sagte, er habe so etwas nicht gemacht. "Das Kind habe ich noch nie angefasst." Er kenne dessen Mutter flüchtig aus einer früheren Nachbarschaft. Am mutmaßlichen Tattag habe er sich "mit ganz anderen Sachen befasst".

Die Mutter der damals Dreijährigen sagte, der Angeklagte sei auf den Weg gesprungen und habe sich über ihr Kind gebeugt. "Er fasste die Kleine, die etwas vor mir lief, am Po und überall an", schilderte die 41-Jährige. Bis heute würden ihre Tochter und sie psychisch unter dem Angriff leiden. Im Prozess wird auch geprüft, ob der Mann wegen einer Erkrankung in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht werden muss. Mit einem Urteil wird Anfang November gerechnet.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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