Sie sind hier: Home > Regional >

Identitären-Werbung in Fibel: Ministerium verbietet Nutzung

Rostock  

Identitären-Werbung in Fibel: Ministerium verbietet Nutzung

08.10.2018, 17:09 Uhr | dpa

Das Bildungsministerium in Schwerin hat den Schulen im Land die Nutzung einer Fahrradfibel verboten, in der auch eine Firma aus dem Umfeld der rechtsextremen Identitären Bewegung (IB) wirbt. "Wir haben untersagt, dass sie verwendet werden darf", sagte ein Ministeriumssprecher am Montag über die Fibel. Ein Verlag aus Sachsen-Anhalt, der das Buch durch Werbung finanziert und gratis an Schulen abgibt, hatte rund 14 000 Exemplare im Land verteilt. Nur der Verlag könnte das Buch zurückrufen, sagte der Sprecher. Zuvor hatte der NDR über die Ministeriumsentscheidung berichtet.

Auf dem Fibelumschlag ist die Anzeige einer Firma mit Sitz in Rostock abgedruckt, die dem Umfeld der vom Verfassungsschutz beobachteten IB zugerechnet wird. Als Geschäftsführer ist ein 30-jähriger Rostocker genannt, der sich selbst als IT-Verantwortlicher der Identitären bezeichnet. Welche Summe der Verlag von dem Unternehmen für den Abdruck erhalten hat, blieb am Montag unklar. Der Verlag war für eine Stellungnahme am Nachmittag nicht zu erreichen. Er wolle laut NDR mit Unterstützung des Verfassungsschutzes in Zukunft alle Inserenten überprüfen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal