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Betrug mit Ferienhäusern: Drei Jahre Haft für Bandenmitglied

Berlin  

Betrug mit Ferienhäusern: Drei Jahre Haft für Bandenmitglied

10.10.2018, 16:22 Uhr | dpa

Betrug mit Ferienhäusern: Drei Jahre Haft für Bandenmitglied. Justitia-Figur

Die Justitia-Figur auf einem Brunnen. Foto: Frank Rumpenhorst (Quelle: dpa)

Berlin (dpa/bb) – Nach einer Serie von Betrügereien mit Urlaubsreisen ist ein 28-Jähriger zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden. Der Angeklagte sei als Mitglied einer Bande an 71 Taten mit einem Schaden von rund 139 000 Euro beteiligt gewesen, begründete das Berliner Landgericht am Mittwoch. In das Urteil gegen den geständigen Mann wurde eine Vorstrafe wegen ähnlicher Betrugsfälle einbezogen.

Die Gruppierung hatte laut Ermittlungen seit Januar 2016 über das Internet Villen und andere hochwertige Objekte auf Mallorca und am Gardasee zur Vermietung für Urlaubsaufenthalte angeboten, ohne Zugriff darauf zu haben. Die Geschädigten seien um die im Voraus verlangte Miete geprellt worden - im Einzelfall bis zu 3100 Euro.

Der 28-Jährige gab zu, im Auftrag der Hintermänner ergaunertes Geld auf Konten ins Ausland verschoben zu haben. Dafür habe er von Dezember 2015 bis Ende 2016 7000 Euro erhalten. Die Drahtzieher seien im Hintergrund geblieben. Er habe sich an dem Schwindel beteiligt, weil er nach einer Pleite mit einem Autohandel mit rund 50 000 Euro verschuldet gewesen sei.

Zwei weitere Bandenmitglieder erhielten im November 2017 in Berlin Freiheitsstrafen von zwei beziehungsweise knapp drei Jahren. Der 28-Jährige wurde im Herbst 2017 in Spanien festgenommen. Wegen Betrugs erhielt er im August 2018 in Mannheim eine Bewährungsstrafe. Die Staatsanwältin hatte nun eine Gesamtstrafe von vier Jahren und zehn Monaten Haft gefordert, der Verteidiger zweieinhalb Jahre. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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