Sie sind hier: Home > Regional >

Leifheit-Chef Radke muss gehen: "Unbefriedigende Umsätze"

Nassau  

Leifheit-Chef Radke muss gehen: "Unbefriedigende Umsätze"

15.10.2018, 15:22 Uhr | dpa

Leifheit-Chef Radke muss gehen: "Unbefriedigende Umsätze". Leifheit-Logo auf einem Schild vor einem Gebäude

Leifheit-Logo auf einem Schild vor einem Verwaltungsgebäude des Haushaltswarenherstellers. Foto: Thomas Frey/Archiv (Quelle: dpa)

Der Chef des Haushaltswaren-Herstellers Leifheit muss gehen. Der Aufsichtsrat habe Thomas Radke mit sofortiger Wirkung abberufen und freigestellt, teilte das Unternehmen am Montag in Nassau mit. Ein Nachfolger soll noch im Verlauf des Jahres gefunden werden. Eigentlich wäre Radke noch bis Ende 2019 im Amt gewesen. Das Unternehmen sprach von "unbefriedigenden Umsätzen".

Vorübergehend werden seine Aufgaben von Finanzvorstand Ivo Huhmann übernommen, ab November gemeinsam mit dem neuen Vorstandsmitglied Igor Iraeta Munduate. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Helmut Zahn, sagte nach einer Mitteilung, die von Radke auf den Weg gebrachte Zukunftsstrategie "Leifheit 2020" habe anfangs Erfolge erzielt. "Zuletzt aber blieb der Erfolg aus, infolgedessen haben wir einen Vertrauensverlust bei Aktionären und Geschäftspartnern hinnehmen müssen."

Erst vor kurzem hatte das Traditionsunternehmen, das unter anderem Wäschespinnen, Reinigungsprodukte und Bügelbretter herstellt, seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr nach unten korrigiert und von einem Umsatzwachstum von nur noch 2,5 bis 3,5 Prozent gesprochen. Als Grund nannte Leifheit eine schwache Nachfrage für elektrische Geräte zur Reinigung von Oberflächen. Nun werden mit 236,8 Millionen Euro lediglich noch Erlöse auf dem Niveau des Vorjahres angepeilt.

Die Abberufung Radkes führe zu Rückstellungen für Personalaufwendungen, teilte das Unternehmen mit. Dies schmälere das erwartete operative Ergebnis. Radke war seit 2014 Leifheit-Chef; seinerzeit kam er vom Schreibwarenhersteller Herlitz nach Nassau.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: