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Neustart für Nordseewerke: Mitarbeiter werden übernommen

Emden  

Neustart für Nordseewerke: Mitarbeiter werden übernommen

15.10.2018, 15:48 Uhr | dpa

Neustart für Nordseewerke: Mitarbeiter werden übernommen. Emder Nordseewerke

Eine Krananlage der Emder Nordseewerke. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/Archiv (Quelle: dpa)

Die ehemaligen Nordseewerke im ostfriesischen Emden stehen zum wiederholten Mal vor einem Neuanfang. Die alte Gesellschaft "Nordseewerke Emden Shipyard GmbH" (NES) könne nach einer Entscheidung des Insolvenzgerichtes abgewickelt werden. Alle 85 Mitarbeiter seien bereits in die neu gegründete Gesellschaft "Neue Nordseewerke GmbH" übernommen worden, teilte der geschäftsführende Gesellschafter und Investor Patrick Hennings-Huep der dpa mit. Die Beschäftigten seien darüber am Montag informiert worden.

Nach Informationen der "Emder Zeitung" gab das Insolvenzgericht in Aurich am Montag um 06.45 Uhr grünes Licht für ein Insolvenzverfahren in Eigenregie. Dies sei deshalb wichtig gewesen, um die neue Gesellschaft zu gründen und die Belegschaft zu übernehmen.

"Damit ist der Neustart gelungen", sagte Hennings-Huep. "Wir sehen etwas optimistischer in die Zukunft." Die Firma will das Marine- Segment und die Zusammenarbeit mit ThyssenKrupp Marine Systems und German Naval ausbauen. Es gebe zudem Gespräche über eine mögliche Komplettfertigung im kleinen Kreuzfahrtbereich.

Betriebsratschef Bernd Oltmanns zeigte sich erleichtert. "Das ist ein hervorragender Tag für die Nordseewerke. Aber ausruhen können wir uns nicht. Jetzt müssen wir beweisen, dass wir es können." Zuletzt waren bei dem Unternehmen auch Rümpfe für Trawler gefertigt worden.

Das Schiffbauunternehmen hatte zum dritten Mal Insolvenz angemeldet. Die frühere Traditionswerft Nordseewerke zählte einst zu den größten deutschen Marinewerften mit insgesamt bis zu 5000 Beschäftigten. 1974 hatte Thyssen dann die Werft übernommen und 2010 wieder verkauft.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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