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Syrer soll in Terrormiliz gekämpft haben: Urteil erwartet

Hamburg  

Syrer soll in Terrormiliz gekämpft haben: Urteil erwartet

16.10.2018, 05:53 Uhr | dpa

Syrer soll in Terrormiliz gekämpft haben: Urteil erwartet. Ein Justizbeamter steht im Gerichtssaal

Ein Justizbeamter steht im Gerichtssaal. Foto: Christian Charisius/Archiv (Quelle: dpa)

Im Prozess gegen einen Syrer wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland will das Oberlandesgericht Hamburg heute sein Urteil verkünden. Die Bundesanwaltschaft wirft dem 25-Jährigen vor, Mitglied der Miliz Ahrar al-Sham in Syrien gewesen zu sein. Er soll dort mit einer Kalaschnikow bewaffnet gewesen sein, weswegen ihm auch ein Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz vorgeworfen wird. Die Anklagebehörde hat eine Jugendstrafe von vier Jahren und drei Monaten gefordert. Ahrar al Sham wird von den Behörden in Deutschland als salafistisch-dschihadistische Terrororganisation eingestuft.

Die Verteidigung sprach sich für eine Jugendstrafe von nicht mehr als zwei Jahren aus, wobei die Haft zur Bewährung ausgesetzt werden sollte. Der Syrer war im August 2015 als Flüchtling nach Deutschland gekommen. Am 19. September vergangenen Jahres war er in Büchen (Kreis Herzogtum Lauenburg) festgenommen worden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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