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Kunsthändler verkauft Privatsammlung für Exilmuseum

Berlin  

Kunsthändler verkauft Privatsammlung für Exilmuseum

16.10.2018, 06:49 Uhr | dpa

Kunsthändler verkauft Privatsammlung für Exilmuseum. Kunsthändler Bernd Schultz

Der Kunstsammler Bernd Schultz steht in der Villa Griesebach vor einem Teil seiner Sammlung. Foto: Bernd Schultz/Archiv (Quelle: dpa)

Für die Gründung eines Exilmuseums in Berlin verkauft der Kunsthändler Bernd Schultz seine hochkarätige Privatsammlung. Heute beginnt in der von ihm gegründeten Villa Grisebach eine zweitägige Versteigerung. Mehr als 300 Zeichnungen mit einem Schätzwert von rund fünf Millionen Euro werden aufgerufen. Vertreten sind große Künstler wie Rembrandt, Kokoschka und Picasso, aber auch unbekanntere Namen.

Der gesamte Erlös komme dem geplanten Museum zugute, sagte Schultz der Deutschen Presse-Agentur. Das Haus soll an die rund 500 000 Menschen erinnern, die unter dem Druck der Nazis Deutschland verlassen mussten. Viele kehrten auch nach dem Krieg nicht mehr in die Heimat zurück. Schirmherrin des Projekts ist die Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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