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Rhein-Pegelstände steuern auf historisches Tief zu

Koblenz  

Rhein-Pegelstände steuern auf historisches Tief zu

16.10.2018, 12:12 Uhr | dpa

Rhein-Pegelstände steuern auf historisches Tief zu. Niedrigwasser Rhein

Ein Mann geht bei Niedrigwasser am Rhein entlang. Foto: Rolf Vennenbernd (Quelle: dpa)

Wegen der weiterhin anhaltenden Trockenheit steuern die Pegelstände des Rheins auf ein historisches Tief zu. In Kaub nahe dem Loreley-Felsen sank der Stand am Dienstag auf 42 Zentimeter, wie die Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) in Koblenz mitteilte. Damit fehlen nur noch acht Zentimeter bis zum tiefsten jemals gemessenen Wert im Hitzejahr 2003. Auch die anderen Messstellen des Flusses zeigen Niedrigstände.

Ein Sprecher der BfG sprach bereits von einem "Extremereignis". "Die aktuelle meteorologische Situation und die langjährige Abflussstatistik lassen vermuten, dass das Niedrigwasser noch eine Weile anhalten wird", heißt es in einer Mitteilung der Behörde.

Eine Einschätzung, die der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach teilt: Nach seinen Angaben bleibt es auch in den kommenden Tagen in Hessen und Rheinland-Pfalz meist trocken. Nur am Freitag kann es zu etwas Sprühregen kommen, der die Pegelstände der Flüsse aber nicht nennenswert beeinflusst. Die Höchsttemperaturen pendeln weiterhin zwischen 20 und 22 Grad.

Der Schiffsverkehr wird auf dem Rhein bei Niedrigwasser nicht behördlich eingestellt. Laut BfG entscheiden die Reedereien in eigener Verantwortung, ob sie ihre Schiffe fahren lassen. Je niedriger der Wasserstand ist, desto weniger können die Schiffe aber laden.

Zugleich gilt, dass der Pegel nicht identisch mit der Tiefe der Fahrrinne der Schiffe ist. Ein Orientierungswert für die Schiffsführer bei Niedrigwasser ist der sogenannte gleichwertige Wasserstand (GlW), für den mehrere Werte miteinander verrechnet werden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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