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Prozess: Koch soll Kollegen zerstückelt haben

Köln  

Prozess: Koch soll Kollegen zerstückelt haben

17.10.2018, 02:20 Uhr | dpa

Prozess: Koch soll Kollegen zerstückelt haben. Landgericht Köln

Das Landgericht in Köln. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv (Quelle: dpa)

Ein Koch aus einem Kölner China-Restaurant soll einen Kollegen getötet, zerstückelt und am Rhein beseitigt haben. Seit Mittwoch muss sich der 37-Jährige deswegen vor dem Kölner Landgericht verantworten. Die Anklage wirft dem chinesischen Koch Totschlag vor. Er habe sich immer wieder mit seinem nun toten Kollegen gestritten, auch eine Prügelei habe es gegeben. Schließlich habe er seinen Landsmann umgebracht und die Leiche zerteilt, "indem er die Arme, Beine und den Kopf mit verschiedenen Messer- und Sägewerkzeugen abtrennte". Der Torso wurde später von spielenden Kindern am Rheinufer in einem Plastiksack entdeckt.

Der 37-Jährige, der nach Angaben seines Anwalts nur Chinesisch spricht, äußerte sich zu Prozessbeginn nicht zu den Vorwürfen. Er habe sie aber stets bestritten, betonte sein Verteidiger. Er richte sich auf einen "reinen Indizienprozess" ein und wolle einen Freispruch.

Der Angeklagte und das Opfer hatten nach Angaben der Staatsanwaltschaft in einem China-Restaurant in der Kölner Innenstadt zusammengearbeitet. Wie die Tötung genau abgelaufen sein soll, ist laut Anklage bislang unklar. Die Staatsanwaltschaft ist sich aber sicher, dass der 37-Jährige der Täter ist.

Nach der Entdeckung der kopflosen Leiche am Rhein im Juli 2016 hatten die Ermittler lange Zeit nicht klären können, um wen es sich bei dem Toten handelt. Erst im Mai 2017 wurden der Schädel und weitere Knochenstücke in einem Kölner Waldstück gefunden - erneut von Kindern, die auf einem Schulausflug waren.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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