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Metallindustrie: Entgelttransparenzgesetz gescheitert

Hamburg  

Metallindustrie: Entgelttransparenzgesetz gescheitert

20.10.2018, 10:12 Uhr | dpa

Das Gesetz für transparente Gehälter ist bei den Betrieben der Metall- und Elektroindustrie in Norddeutschland nach Angaben der Arbeitgeber weitgehend verpufft. Bei den größeren Unternehmen mit mehr als 200 Mitarbeitern in den Küstenländern hätten kaum Arbeitnehmer um Auskunft über die Bezahlung ihrer Kollegen gebeten, teilte der Arbeitgeberverband Nordmetall als Ergebnis einer Stichproben-Umfrage in Hamburg mit. Lediglich bei einem sehr großen Unternehmen mit mehr als 10 000 Mitarbeitern seien 60 Auskunftsersuchen gezählt worden. Es sei kein Fall bekannt, bei dem ein Gehalt angepasst worden sei.

Seit gut einem Jahr können Arbeitnehmer verlangen, Auskunft über das mittlere Gehalt einer Gruppe von anderen Arbeitnehmern mit gleichwertigen Aufgaben zu erhalten. Das Gesetz richtet sich vor allem an Frauen, die sich gegenüber Männern unfair bezahlt fühlen und deshalb einen Vergleich suchen. Aus Sicht von Nordmetall hat das Gesetz eher geschadet. "Das Gesetz bewirkt nichts, zwingt viele Unternehmen jedoch zum Vorhalten einer zusätzlichen Personalbürokratie", sagte Hauptgeschäftsführer Nico Fickinger.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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