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Europawahl: Abgeordneter Glück soll für Südwest-FDP antreten

Schwäbisch Gmünd  

Europawahl: Abgeordneter Glück soll für Südwest-FDP antreten

20.10.2018, 18:02 Uhr | dpa

Europawahl: Abgeordneter Glück soll für Südwest-FDP antreten. Andreas Glück (FDP)

Andreas Glück, Spitzenkandidat des Landesverbandes der FDP die Europawahl 2019. Foto: Christoph Schmidt (Quelle: dpa)

Die FDP Baden-Württemberg hat am Samstag den Landtagsabgeordneten Andreas Glück zu ihrem Spitzenkandidaten für die Europawahl 2019 gewählt. Auf der Landesvertreterversammlung in Schwäbisch Gmünd (Ostalbkreis) setzte sich Glück im zweiten Wahlgang knapp gegen die Unternehmerin Nicole Büttner-Thiel durch, wie die Partei mitteilte.

Vier Leute hatten sich für das Rennen um die Spitzenkandidatur angemeldet. Die Start-up-Unternehmerin Büttner-Thiel wird nun auf Platz zwei der Liste von 35 Bewerbern stehen, mit der man dann zum FDP-Bundesparteitag im Januar geht. "Wir streben als zweitstärkster Landesverband an, wieder zwei Bewerber auf den ersten zehn Plätzen der Bundesliste stehen zu haben", sagte Landeschef Michael Theurer. So wolle man mit mindestens einem, am besten zwei FDP-Abgeordneten aus Baden-Württemberg ins Europaparlament ziehen.

"Wir brauchen ein stärkeres Europa, wir brauchen ein Europa in dem unsere Kinder in Frieden, Freiheit und Wohlstand aufwachsen können", hatte Glück in seiner Rede am Samstag betont.

Theurer definierte die Freien Demokraten als Europapartei: "Wenn es die EU nicht gäbe, müsste man sie jetzt erfinden." Die Einigkeit Europas sei eine Unabhängigkeitserklärung gegenüber Washington, Moskau und Peking. Gleichzeitig pochte er auf Reformen: Seine Partei fordere einen funktionierenden Außengrenzschutz, enge grenzüberschreitende Polizeiarbeit und eine gemeinsame Armee für Europa.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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