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Beim Baukindergeld ist der Südwesten in der Spitzengruppe

Frankfurt am Main  

Beim Baukindergeld ist der Südwesten in der Spitzengruppe

23.10.2018, 12:25 Uhr | dpa

Beim Baukindergeld ist der Südwesten in der Spitzengruppe. Arbeiter geht über eine Baustelle

Ein Arbeiter geht über die Baustelle eines zukünftigen Wohnhauses. Foto: Sina Schuldt/Archiv (Quelle: dpa)

Das neue Baukindergeld für Familien ist in Baden-Württemberg besonders beliebt. Im ersten Monat hat es im Südwesten zu 3197 Förderanträgen geführt. Das geht aus aktuellen Zahlen der zuständigen KfW-Bank hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen. Baden-Württemberg ist damit nach Nordrhein-Westfalen (5611) das Bundesland mit den meisten Anträgen.

Es folgen Bayern (3089) und Niedersachsen (3059). Am Ende der deutschlandweiten Statistik liegen die Stadtstaaten Hamburg (237) und Bremen (207). Bundesweit waren es den Angaben zufolge 24 399 Förderanträge. Damit sind von 3 Milliarden Euro, die pro Jahr derzeit zur Verfügung stehen, 516 Millionen Euro bereits beansprucht.

Für den Bau eines Hauses oder den Kauf einer Immobilie winkt Familien ein staatlicher Zuschuss von 1200 Euro je Kind und Jahr - über zehn Jahre gibt es garantiert 12 000 Euro. Mit Vorhaben wie dem Baukindergeld will die Große Koalition gegen Wohnungsmangel und Mietsteigerungen vorgehen. Das neue Baukindergeld wird voraussichtlich von März 2019 an ausgezahlt.

Gewährt wird das Baukindergeld für Familien und Alleinerziehende mit einem Kind bis zu einer Grenze von 90 000 Euro zu versteuerndem Haushaltseinkommen im Jahr. Bei jedem weiteren Kind darf die Einkommensgrenze 15 000 Euro höher liegen. Anträge können für Kaufverträge und Baugenehmigungen gestellt werden, die seit dem 1. Januar 2018 abgeschlossen oder erteilt wurden - die letzte Förderung gibt es für Abschlüsse, die bis 31. Dezember 2020 besiegelt werden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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