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Countdown zur Skisaison: Zugspitze startet zuerst

München  

Countdown zur Skisaison: Zugspitze startet zuerst

23.10.2018, 14:27 Uhr | dpa

Countdown zur Skisaison: Zugspitze startet zuerst. Bergbahnen bereiten sich auf Skiwinter vor

Eine Pistenraupe fährt an der Zugspitze an einem Skilift entlang. Foto: Sven Hoppe/Archiv (Quelle: dpa)

Die Skigebiete in Bayern bereiten sich auf die nahende Saison vor. Als erstes startet am 16. November der Wintersportbetrieb an der Zugspitze. In Rinnen, Mulden und sonnengeschützten Stellen liegen an Deutschlands höchstem Berg noch immer Schneedepots vom vergangenen Winter, die nun genutzt werden. "Diese Schneedepots können wir ausbreiten und auf die Pisten fahren - und so eine Grundpräparierung gewährleisten", sagte ein Sprecher der Bayerischen Zugspitzbahn am Dienstag.

Die vor nicht einmal einem Jahr eröffnete Seilbahn zur 2962 Meter Zugspitze wird dann allerdings nicht laufen: Bei einer Routineübung war im Herbst ein Bergekorb auf eine der beiden Seilbahnkabinen gerauscht, es entstand Millionenschaden. Derzeit wird die zerstörte Kabine neu gebaut. "Wir gehen davon aus, dass wir die Seilbahn noch in diesem Jahr wieder in Betrieb nehmen können", sagte der Sprecher.

In den anderen deutschen Skigebieten geht es im Laufe des Dezember los. Bis Weihnachten sollen überall die Lifte laufen. Am Brauneck bei Lenggries, das mit den Skigebieten Sudelfeld und Tegernsee sowie dem Wallberg einen Verbund bildet und zu den Münchner Hausbergen gehört, laufen derzeit die Planungen für den Neubau einer neuen Sechser-Sesselbahn. Der Bau soll im nächsten Frühjahr beginnen.

Auch am Wendelstein, wo anders als in den meisten anderen Gebieten nicht künstlich beschneit wird, hoffen die Betreiber auf einen Start kurz vor Weihnachten - doch manchmal fehlt um diese Zeit noch natürlicher Schnee. "Mit viel Glück passiert ein Weihnachtswunder, und man kann zu Weihnachten schon Skifahren", sagte Claudia Steimle, Sprecherin der Wendelsteinbahn. "Aber wir hatten auch schon Jahre, an denen der Föhn noch mal durchgekommen ist und wir den Gipfelweg offen hatten" - für Wanderer und Nicht-Skifahrer, die dann den Berg abseits des Brettl-Rummels genießen.

Der Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte hatte angesichts bester Wetterverhältnisse nach einem hervorragenden Winter auch eine sehr gute Sommerbilanz gezogen. Von Mai bis August 2018 kamen rund 3,3 Millionen Gäste, das war ein Plus zum Vorjahr von 3,3 Prozent.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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