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Verband: Lehrer ungenügend auf Inklusion vorbereitet

Göttingen  

Verband: Lehrer ungenügend auf Inklusion vorbereitet

25.10.2018, 11:31 Uhr | dpa

Verband: Lehrer ungenügend auf Inklusion vorbereitet. Eine Schülerin sitzt in ihrem Rollstuhl an einem Tisch

Eine Schülerin sitzt in ihrem Rollstuhl an einem Tisch. Foto: Bernd Wüstneck/Archiv (Quelle: dpa)

Angehende Lehrer werden nach Ansicht des Sozialverbands VdK im Studium nicht genügend auf die Inklusion in der Schule vorbereitet. "Hier muss dringend nachgebessert werden", sagte eine Sprecherin aus Anlass einer Tagung des Niedersächsischen Inklusionsrats am Donnerstag in Göttingen der Deutschen Presse-Agentur. Zwar besuchten derzeit rund 60 Prozent der niedersächsischen Kinder mit erhöhtem Förderbedarf eine Regelschule. Diese seien aber bisher weder personell noch räumlich ausreichend ausgestattet, um das Miteinander von Kindern mit und ohne Behinderung entsprechend gestalten zu können.

Ohnehin sei knapp zehn Jahre nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention die Umsetzung nicht nur in den Schulen unzureichend, sondern an vielen Stellen, kritisierte der VdK. Beispiele seien die fehlende Barrierefreiheit im Straßenverkehr und das Arbeitsleben. Nur 4,7 Prozent aller Schwerbehinderten gingen einer Beschäftigung nach. Viele Arbeitgeber zahlten lieber eine Ausgleichsabgabe.

Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Jürgen Dusel, forderte bei der 48. Tagung des Inklusionsrats laut Mitteilung, dass Menschen mit Behinderungen in Politik und Gesellschaft sichtbarer werden sollten. Sie seien die besten Experten in eigener Sache.

Dem Niedersächsischen Inklusionsrat gehören die Behindertenbeauftragten der Kommunen und die Vorsitzenden der örtlichen Behindertenbeiräte an. Das 140-köpfige Gremium kommt regelmäßig zweimal im Jahr zusammen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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