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Bürgermeisterwahlen in vielen Gemeinden in Hessen

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Bürgermeisterwahlen in vielen Gemeinden in Hessen

25.10.2018, 13:53 Uhr | dpa

Tausende Wahlberechtigte in Hessen können an diesem Sonntag (28. Oktober) nicht nur über die künftige Zusammensetzung des Landtags und Änderungen an der hessischen Verfassung abstimmen - auch in zahlreichen Städten und Gemeinden sowie in einem Landkreis stehen kommunale Wahlen an. Insgesamt werden die Bürger in 34 Städten und Gemeinden zu Bürgermeister-Direktwahlen an die Urnen gerufen. Im Kreis Limburg-Weilburg wird zudem ein neuer Landrat gekürt. Eine Übersicht über die Abstimmungen in den größten Städten mit mehr als 20 000 Einwohnern sowie zu der anstehenden Landratswahl:

In BAUNATAL im Landkreis Kassel wird nach dem unerwarteten Tod des bisherigen Bürgermeisters Manfred Schaub (SPD) im Mai dieses Jahres ein neues Stadtoberhaupt gesucht. Zur Wahl stellt sich unter anderem die 45-jährige Rechtsanwältin und SPD-Stadträtin Silke Engler. Gegenkandidat ist der 39 Jahre alte Unternehmensberater Sebastian Stüssel, der für die CDU antritt. Außerdem bewerben sich der 37-jährige Diplom-Biologe Juri Stölzner (Grüne) und der 54 Jahre alte Chemiker Rainer Oswald (FDP) für das Amt des Bürgermeisters. Baunatal im Landkreis Kassel hat rund 27 700 Einwohner.

In KORBACH tritt der parteilose Amtsinhaber Klaus Friedrich erneut und ohne Gegenkandidat bei der Bürgermeisterwahl an. Im Falle einer Wiederwahl für weitere sechs Jahre stünde der 58-Jährige bereits vor seiner vierten Amtszeit als Bürgermeister der Stadt mit ihren rund 23 600 Einwohnern. Friedrich ist Bau- und Wirtschaftsingenieur und seit 2001 Bürgermeister der Stadt im nordhessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg.

Auch in BUTZBACH mit 26 000 Einwohnern hat sich Bürgermeister Michael Merle (52) von der SPD eine weitere Amtszeit vorgenommen. Der diplomierte Sozialarbeiter und ehemalige Förderschullehrer ist seit 2007 Rathauschef der Stadt im Wetteraukreis. Herausgefordert wird er am Sonntag von dem CDU-Fraktions- und Stadtverbandsvorsitzenden Stefan Euler. Der Bankbetriebswirt ist 32 Jahre alt.

Mehr Konkurrenz gibt es in DREIEICH: Um das Bürgermeisteramt der Stadt im Landkreis Offenbach mit ihren 41 700 Einwohnern wetteifern vier Bewerber. Der 60-jährige Amtsinhaber Dieter Zimmer von der SPD tritt nach elf Jahren aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Wahl an. Hoffnungen auf seine Nachfolge macht sich unter anderem die 55 Jahre alte Diplom-Kauffrau und CDU-Kandidatin Bettina Schmitt. Die übrigen drei Bewerber sind parteilos, darunter Christian Kurz (36), selbstständiger Gesellschafter einer Digital-Agentur, sowie Martin Burlon (43), Erster Stadtrat von Dreieich. Auch für den 56 Jahre alten Studenten Thomas Schüller können die Wahlberechtigten stimmen.

Ein Wechsel steht auch auf dem politischen Spitzenposten des LANDKREISES LIMBURG-WEILBURG mit seinen rund 170 000 Einwohnern an: Der 65 Jahre alte Manfred Michel (CDU) hatte bereits vor rund einem Jahr erklärt, dass er nach zwölf Jahren Amtszeit nicht mehr für eine weitere Wahlperiode zur Verfügung steht. Um seine Nachfolge auf dem Chefsessel im Landratsamt bewerben sich fünf Kandidaten. Die CDU schickt den 52 Jahre alten leitenden Angestellten Michael Köberle (CDU) ins Rennen. Für die SPD kandidiert der Diplom-Verwaltungswirt Jörg Sauer (SPD). Auf den Stimmzetteln finden sich außerdem der Unternehmer Andreas Bendel von den Freien Wählern, der Arzt Klaus Valeske (FDP) sowie Jörg Zimmermann, der für die Linke im Kreistag als Fraktionsassistent tätig ist.

Weitere Bürgermeisterwahlen stehen unter anderem in Bad König (Odenwaldkreis), Braunfels (Lahn-Dill-Kreis), Büttelborn(Kreis Groß-Gerau), Freigericht (Main-Kinzig-Kreis), Hünstetten (Rheingau-Taunus-Kreis), Langgöns (Landkreis Gießen), Melsungen (Schwalm-Eder-Kreis), Neustadt (Landkreis Marburg-Biedenkopf), Niedernhausen (Rheingau-Taunus-Kreis), Reiskirchen (Kreis Gießen), Rosbach v. d. Höhe (Wetteraukreis) und Schlitz (Vogelsbergkreis) an.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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