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Nach ICE-Brand: Ende der Gleis-Sperrung absehbar

Siegburg  

Nach ICE-Brand: Ende der Gleis-Sperrung absehbar

25.10.2018, 20:55 Uhr | dpa

Nach ICE-Brand: Ende der Gleis-Sperrung absehbar. Brand am Wagen eines ICE

Brand am Wagen eines ICE in der Nähe von Montabaur. Foto: Ute Lange/Archiv (Quelle: dpa)

Nach dem Brand eines ICE auf der Bahn-Schnellstrecke Frankfurt-Köln ist ein Ende der Einschränkungen absehbar. Wie die "Süddeutsche Zeitung" (Freitag) berichtete, soll die Sperrung des betroffenen Gleises noch bis Mitte November dauern. Vom 18. November solle das zweite Gleis dann wieder in Betrieb genommen werden. Ein Bahn-Sprecher bestätigte die Angaben am Donnerstagabend, nannte aber keine Details. An diesem Freitag werden man über die Einzelheiten informieren, sagte der Sprecher.

Seit dem Unfall ist die Unglücksstelle nur auf einem Gleis passierbar. Das führt seither zu erheblichen Verspätungen und Zugausfällen. Die Deutsche Bahn hatte beschlossen, alle 60 Züge der betroffenen Baureihe ICE 3 technisch zu überprüfen.

Das Feuer war am 12. Oktober in einem ICE ausgebrochen. 510 Fahrgäste wurden aus dem Zug gerettet, fünf Menschen erlitten leichte Verletzungen. Wie es zu dem Feuer kommen konnte, sollten weitere Untersuchungen klären. Betroffen von dem Feuer war vor allem das Gleis, auf dem der brennende Zug stand. Aber auch das Gegengleis wurde beschädigt.

Untersuchungen der Bahn hätten nun ergeben, dass sich die Schäden aber in Grenzen hielten und eine Reparatur bis Mitte November machbar sei, hieß es in dem Zeitungsbericht. Die Arbeiten seien dennoch kompliziert. Auf der Schnelltrasse führen Züge über eine feste Betonfläche. Sie erlaube den Betrieb mit Spitzengeschwindigkeiten von 300 Stundenkilometern, sei aber bei Schäden nur mit großem Aufwand zu ersetzen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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