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Experten: Stadtmarketing muss neue Wege gehen

Mainz  

Experten: Stadtmarketing muss neue Wege gehen

31.10.2018, 08:31 Uhr | dpa

Stadtmarketing muss Experten zufolge in Zeiten von Digitalisierung und Globalisierung neue Wege gehen. Eine Pressemitteilung, die über Zeitungen verbreitet werde, reiche nicht, sagte Yann Fürst von der Ludwigshafener Kongress- und Marketing-Gesellschaft der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. Bei jungen Zielgruppen sei teils sogar Facebook schon zu alt, Städte präsentierten sich auch auf der Foto-App Snapchat oder Instagram.

Mancherorts werde auch mit Bloggern oder Influencern gearbeitet, also besonders in sozialen Netzwerken präsenten Menschen, sagte Fürst, der Landesbeauftragter der Bundesvereinigung City- und Städtemarketing ist. "Die Stadtmarketing-Organisationen sind mittlerweile am Puls der Zeit." Sie hätten erkannt, dass sie professionelle Strukturen im Marketing brauchen. Eine übergreifende Tourismus-Strategie könne den auf Tourismus ausgerichteten Städten und Regionen durchaus helfen. "Sie müssen sich natürlich unter diesem Dach wiederfinden."

Eine neue Tourismus-Strategie für Rheinland-Pfalz wird am (heutigen) Mittwoch Wirtschaftsminister Volker Wissing (FDP) vorstellen. Die Enquete-Kommission Tourismus des Landtags war in einem Bericht zu dem Schluss gekommen, dass Rheinland-Pfalz zwar Reisenden viel zu bieten hat, aber hinter seinen Möglichkeiten zurück bleibt.

August Moderer, Geschäftsführer der mainzplus Citymarketing GmbH bewertet die Arbeit der Kommission positiv. Er verwies auch auf Untersuchungen, wonach sich Gäste in Städten wohler fühlten, in denen auch die Einheimischen gerne lebten. Daher hat die Landeshauptstadt die Aktion #mainzgefühl ins Leben gerufen. Dabei können Mainzer noch bis Ende Oktober angeben, was sie mit Mainz verbinden und wo es sich hinentwickeln soll. Moderer sagte, man hoffe auf 5000 Rückmeldungen. Die Erkenntnisse sollten in die Mainzer Marketingstrategie fließen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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