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CDU und Grüne bewerten erstes Gespräch positiv

Geisenheim  

CDU und Grüne bewerten erstes Gespräch positiv

01.11.2018, 03:08 Uhr | dpa

CDU und Grüne bewerten erstes Gespräch positiv. Hessischer Landtag

Hinter einem Absperrband mit dem Aufdruck "Hessischer Landtag" geht ein Mann in den Plenarsaal. Foto: Andread Arnold/Archiv (Quelle: dpa)

Die Spitzen von CDU und Grüne haben ihr erstes Treffen für eine Regierungsbildung in Hessen als offenes und gutes Gespräch bewertet. Ministerpräsident und CDU-Chef Volker Bouffier und Vize-Regierungschef Tarek Al-Wazir (Grüne) betonten aber am Donnerstag in Geisenheim im Rheingau, sie wollten erst die Treffen mit den anderen Parteien abwarten, bevor es zu möglichen, vertiefenden Gesprächen über eine Neuauflage des schwarz-grünen Bündnisses kommen könne. Am Montag wollen Christdemokraten und Grünen erneut zusammenkommen, um über das weitere Vorgehen zu beraten.

Nach dem Ergebnis der Landtagswahl habe sich die Ausgangslage für beide Parteien verändert, sagten die beiden Spitzenpolitiker. Daher könne es auch kein "Weiter so" bei einer möglichen weiteren Zusammenarbeit geben, betonte der amtierende Wirtschaftsminister Al-Wazir. Bei dem Treffen in kleiner Runde sei über die Rahmenbedingungen gesprochen worden, wie die Politik in den nächsten fünf Jahren in Hessen gestaltet werden sollte. Inhaltlich sei es aber noch nicht in die Tiefe gegangen.

Bouffier und Al-Wazir versicherten, dass auch eine Regierung mit knapper Mehrheit gut funktionieren könne. Dazu gehöre aber Disziplin und eine inhaltliche Stabilität. Die CDU war bei der Landtagswahl trotz massiver Verluste stärkste Kraft geblieben. Dahinter landeten nach dem vorläufigen Endergebnis die Grünen mit starken Zuwächsen knapp vor der SPD.

CDU und Grüne hatten nach der Wahl 2013 ein schwarz-grünes Bündnis gebildet, das sie nun fortführen könnten, allerdings nur mit einem Sitz Mehrheit im Landtag. Rechnerisch ist auch ein Ampel-Bündnis von Grünen, SPD und FDP unter grüner Führung möglich oder eine Koalition von CDU und SPD. Weitere Treffen zwischen den Parteien in unterschiedlicher Konstellation sind am Donnerstag geplant.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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