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Neue Erkenntnisse nach Leichenfund von 1988: Hinweise

Rosbach vor der Höhe  

Neue Erkenntnisse nach Leichenfund von 1988: Hinweise

01.11.2018, 12:19 Uhr | dpa

Neue Erkenntnisse nach Leichenfund von 1988: Hinweise. Polizeiabsperrband

Absperrband der Polizei. Foto: Bodo Marks/Archiv (Quelle: dpa)

Rund 30 Jahre nach dem Fund der Leiche eines Gewaltopfers in der Nähe der A5 bei Friedberg sucht die Polizei mit den Ergebnissen neuer DNA-Untersuchungen nach Hinweisen. Es habe sich herausgestellt, dass es sich um eine Frau zwischen 25 und 35 Jahren mit mittelbraunem, gelockten Haar aus Südosteuropa handele, berichteten die Polizei Friedberg und die Staatsanwaltschaft Gießen am Donnerstag. Waldarbeiter hatten die stark verweste Leiche in einem Entwässerungsgraben am 21. Juni 1988 im Stadtwald von Rosbach (Wetteraukreis) gefunden. Die Auffindesituation habe zweifelsfrei auf ein Tötungsdelikt hingedeutet, erklärten die Ermittler.

Wegen des Zustands der Leiche habe damals aber weder die konkrete Todesursache noch das Geschlecht festgestellt werden können. Vergangenes Jahr wurden die Ermittlungen wieder aufgenommen und es gelang den Angaben zufolge, aus einem Eckzahn DNA zu gewinnen. Hinzu kamen Untersuchungen des Schädels, der Haare und der Zähne.

Den Erkenntnissen zufolge wuchs die Frau in Gebirgsregionen im südöstlichen Polen oder nahe der Grenze in der Ukraine auf und zog vermutlich in der Pubertät in südliche Alpenregionen wie die Schweiz oder Norditalien um. Zuletzt erfolgte ein Wechsel nach Indien oder eine andere meeresnahe südasiatische Region. Nach Mitteleuropa und Deutschland dürfte sie demnach erst wenige Wochen vor ihrem gewaltsamen Tod gelangt sein.

Polizei und Staatsanwaltschaft bitten nun um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer die Frau kennt und Angaben zu ihrer Identität machen kann, soll sich unter 06031 6010 an die Polizei in Friedberg wenden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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