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Parteienvorstoß für Europa-Uni im Grenzgebiet

Venlo  

Parteienvorstoß für Europa-Uni im Grenzgebiet

03.11.2018, 14:16 Uhr | dpa

Parteienvorstoß für Europa-Uni im Grenzgebiet. Der nordrhein-westfälische Landtag tagt in Düsseldorf

Der nordrhein-westfälische Landtag tagt in Düsseldorf. Foto: Federico Gambarini/Archiv (Quelle: dpa)

Für eine neue deutsch-niederländische Universität im Grenzgebiet zwischen Nettetal und Venlo haben die Regierungsparteien im NRW-Landtag einen Vorstoß gemacht. CDU und FDP hätten der Landesregierung vorgeschlagen, sich gemeinsam mit den Niederlanden für eine Europa-Universität zu bewerben, berichtet die "Rheinische Post" am Samstag. Entsprechende Gedankenspiele würden auf der Idee fußen, eine wissenschaftliche Kooperation beider Länder auszubauen, sagte der Vorsitzende der NRW-Benelux-Parlamentariergruppe, Marcus Optendrenk, auf dpa-Anfrage.

Wie die "Rheinische Post" weiter berichtet, will die Europäische Kommission die Gründung von insgesamt 20 Europa-Universitäten bis 2024 fördern. Sechs davon sollten ab 2019 im Rahmen des Pilotprojekts "Erasmus plus" mit 30 Millionen Euro unterstützt werden. Der Standort zwischen Venlo und Nettetal biete sich für eine greifbare Zusammenarbeit an, sagte Optendrenk. Denkbar sei demzufolge der Neubau einer Uni im alten Grenzgebiet nahe der Autobahn 61.

Bei für den 19. November geplanten bilateralen Gesprächen zwischen der niederländischen und nordrhein-westfälischen Regierung in Düsseldorf könnte das Thema zur Sprache kommen. Nach dpa-Informationen ist dort aber nicht mit einem Beschluss zu rechnen. Möglich ist bei dem Regierungsdialog lediglich ein Austausch über Bildungskooperationen. Grundsätzlich stehe die Regierung einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit von Hochschulen aus NRW positiv gegenüber, sagte ein Regierungssprecher.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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