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Forschung zur Christen-Diskriminierung in DDR umstritten

Erfurt  

Forschung zur Christen-Diskriminierung in DDR umstritten

05.11.2018, 16:41 Uhr | dpa

Ein Forschungsprojekt der Universität Erfurt zur Diskriminierung von Thüringer Christen in der DDR steht auf der Kippe. Der Antrag auf Fördermittel des Landes sei zunächst wegen "erheblicher fachlicher Kritik" externer Wissenschaftler abgelehnt worden. Nun betonten Staatskanzlei und Wissenschaftsministerium am Montag, der Antrag könne bis April substanziell überarbeitet und neu eingereicht werden. Das Projekt, das die Benachteiligung christlicher Schüler in Schule und Ausbildung in der DDR erforscht, sei wichtig. Es soll vom Land mit 660 000 Euro gefördert werden.

Die evangelische Landesbischöfin Ilse Junkermann und der katholische Erfurter Bischof Ulrich Neymeyr hatten am Sonntag erklärt, sie betrachteten das Forschungsprojekt wegen der Ablehnung der Finanzierung durch die landeseigene Thüringer Aufbaubank als gescheitert. Den neuerlichen Antrag müsste die Universität einreichen. Nach Angaben der Kirchen ist der betreuende Wissenschaftler von der katholisch-theologischen Fakultät der Erfurter Universität dazu jedoch nicht bereit.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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