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SPD will Attraktivität des öffentlichen Dienstes steigern

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SPD will Attraktivität des öffentlichen Dienstes steigern

06.11.2018, 07:22 Uhr | dpa

SPD will Attraktivität des öffentlichen Dienstes steigern. Landesfahne von Schleswig-Holstein

Die Landesfahne von Schleswig-Holstein weht über dem Landeshaus. Foto: Carsten Rehder/Archiv (Quelle: dpa)

Die SPD hat von der Landesregierung mehr Geld für einen attraktiveren öffentlichen Dienst in Schleswig-Holstein gefordert. "Denn Schleswig-Holstein hat ein Nachwuchsproblem", sagte die SPD-Finanzpolitikerin Beate Raudies der Deutschen Presse-Agentur. "Wir dürfen nicht mehr länger zusehen, wie qualifizierte Fachkräfte in unsere Nachbarländer abwandern." Es gehe aber auch um Wertschätzung.

Einen wichtigen Schritt sieht Raudies in einer Wiedereinführung des Weihnachtsgeldes. "Die Landesregierung darf hier nicht länger auf Zeit spielen und muss den Weg für das Weihnachtsgeld endlich freimachen", sagte sie. Schleswig-Holstein hatte das Weihnachtsgeld 2007 für die unteren Besoldungsstufen reduziert und für die Besoldungsgruppen ab A 11 gestrichen.

Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) will die Besoldungsstruktur für die Landesbeschäftigten im kommenden Jahr überarbeiten. Bis Mitte des Jahres will die Regierung entscheiden, wie es in Punkto Weihnachtsgeld weitergeht. "Die SPD erweckt den Eindruck, alle Beamten gingen beim Weihnachtsgeld leer aus. Das ist falsch", sagte sie der dpa. Wie bisher zahle das Land rund 24 Millionen Euro Weihnachtsgeld. "Das ist nicht nichts. Von dieser Sonderzahlung profitieren Beamte bis einschließlich Besoldungsgruppe A10, Anwärter und Familien mit Kindern."

Die SPD setzt sich daneben aber auch dafür ein, die Unterhaltsbeihilfe für Rechtsreferendare zu erhöhen und Jubiläumszuwendungen für Beamte auf das Niveau des Tarifvertrags der Länder anzuheben. Dabei müssten auch Dienstzeiten bei Kommunen und Anstalten öffentlichen Rechts zählen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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