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Tausende Versuchstiere in MV: Belastung von gering bis tot

Schwerin  

Tausende Versuchstiere in MV: Belastung von gering bis tot

06.11.2018, 18:02 Uhr | dpa

Tausende Versuchstiere in MV: Belastung von gering bis tot. Tierversuche

Ein Rhesus-Affe mit einem Implantat wird von einem Tierpfleger gefüttert. Foto: Marijan Murat/Archiv (Quelle: dpa)

Mehr als 190 000 Tiere haben in Mecklenburg-Vorpommern in den vergangenen drei Jahren als Versuchstiere gedient. Das geht aus der Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Landtagsfraktion hervor. Demnach genehmigte das Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (Lallf) in Rostock im vergangenen Jahr 69 Tierversuche. 2016 waren es 80 und im Jahr zuvor 64.

Allein im Jahr 2017 waren demnach mehr als 90 000 Tiere einbezogen. Die größten Gruppen waren Fische mit 63 000 Individuen und Mäuse mit 22 000. Außerdem gab es Versuche mit Hühnern, Hamstern, Ratten, Enten, Puten, Schweinen, Rindern, Schafen, Ziegen und Fledermäusen. Versuche mit Kaninchen waren mit 24 Individuen am seltensten. Die Belastung für die Tiere bewegte sich der Antwort der Landesregierung zufolge von gering über mittel bis zum Tod der Tiere. Genaue Zahlen wurden nicht mitgeteilt.

Tierversuche werden unter anderem an den Universitäten Rostock und Greifswald, im Leibniz-Institut für Nutztierbiologie und an der Landesforschungsanstalt in Dummerstorf sowie im Friedrich-Loeffler-Institut auf dem Riems durchgeführt. Zehn festgestellte Verstöße wurden geahndet. Angesichts der hohen Anzahl an Versuchstieren forderte die AfD-Fraktion, gerade in der Grundlagenforschung verstärkt alternative Methoden anzuwenden. Solche Einrichtungen sollten bei der Förderung mit Bundes- und Landesmitteln bevorzugt werden. In den vergangenen Jahren seien unzählige neue tierversuchsfreie Verfahren entwickelt worden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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