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Marine wirft Bund der Steuerzahler falsche Angaben vor

Kiel  

Marine wirft Bund der Steuerzahler falsche Angaben vor

07.11.2018, 13:18 Uhr | dpa

Marine wirft Bund der Steuerzahler falsche Angaben vor. Marine Schiffbau

Das deutsche U-Boot "U 31" liegt in Kiel auf dem Gelände der Werft "Thyssen Krupp Marine Systems (TKMS). Foto: Carsten Rehder/Archiv (Quelle: dpa)

Die Marine hat dem Bund der Steuerzahler vorgeworfen, über die Einsatzfähigkeit der deutschen U-Boote falsche Angaben gemacht zu haben. "Drei von sechs U-Booten der Deutschen Marine können derzeit zur See fahren", sagte der Sprecher des Inspekteurs der Marine, Kapitän zur See, Johannes Dumrese, am Mittwoch in Rostock. Einsatzbereit sind laut Verteidigungsministerium zwei U-Boote. "Im nächsten Jahr werden voraussichtlich vier U-Boote zur Verfügung stehen", sagte Dumrese. "Dies ist der Normalfall, weil der Betrieb der U-Boote einen Turnus aus Werftliegezeit, Einsatzausbildung und Einsatz erfordert."

Der Bund der Steuerzahler hatte in seinem am Dienstag veröffentlichten Schwarzbuch kritisiert, kein deutsches U-Boot sei einsatzbereit, es fehle an Ersatzteilen und Reparaturkapazitäten.

Es sei sehr irritierend, wenn der Bund der Steuerzahler für sein Schwarzbuch auf einen neun Monate alten Sachstand zurückgreife, kritisierte Dumrese. Im Oktober 2017 hätten tatsächlich alle sechs U-Boote in der Werft oder im Marinestützpunkt auf ihre Instandsetzung gewartet. Dies habe unter anderem an mangelnden Ersatzteilen und fehlenden Werftkapazitäten gelegen. Inzwischen sei die Beschaffung eines Ersatzteilpaketes für alle U-Boote eingeleitet worden. Ein Instandsetzungsrahmenvertrag mit der Industrie führe außerdem zu einer besseren Planbarkeit der Werftliegezeiten. "Beides zusammen erhöht ganz offensichtlich die Verfügbarkeit der U-Boote für die Marine", erläutert der Sprecher des Inspekteurs.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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